Speisung im Leonhardsviertel Vesperkirche startet wieder

Bei der Vesperkirche gibt in diesem Jahr einige Änderungen. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko
Bei der Vesperkirche gibt in diesem Jahr einige Änderungen. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Die siebenwöchige Vesperkirchenzeit wird am Sonntag, 10 Uhr, in der Leonhardskirche mit einem Gottesdienst eingeläutet. Essen werden zum Mitnehmen verteilt.

Lokales: Martin Haar (mh)
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Stuttgart - Die siebenwöchige Vesperkirchenzeit wird am Sonntag, 10 Uhr, in der Leonhardskirche mit einem Gottesdienst eingeläutet. Die Predigt hält Annette Noller, die neue Vorstandsvorsitzende des Diakonischen Werks Württemberg. Thema ihres Beitrags ist „Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist“. Für den Gottesdienst sind nur 60 Personen nach Voranmeldung per E-Mail (diakoniepfarramt.Stuttgart@elkw.de) zugelassen. Allerdings kann man den Gottesdienst auch im Internet unter https://youtu.be/woRY0m0j3F0 verfolgen.

Schon vor der Verlängerung des Lockdowns war klar, dass es in diesem Jahr Änderungen für die Gäste geben wird. „Nach aktuellem Planungsstand wollen wir trotz Corona-Pandemie zweigleisig fahren“, sagt Diakoniepfarrerin Gabriele Ehrmann, „das heißt, wir wollen zunächst eine warme Mahlzeit to go anbieten und dann, sobald es die Infektionslage zulässt, den Kirchenraum für eine begrenzte Menge an Menschen öffnen.“ Wie es dann in den nächsten Wochen weitergehe, werde man sehen: „Wir müssen flexibel bleiben.“

Keine Konzerte

Das Mittagessen für unterwegs soll vom Küchenteam des Rudolf-Sophien-Stifts ohne Plastikverpackung ausgeliefert und über den Ausgabeschalter der Magdalenenkapelle der Leonhardskirche täglich von 11.30 bis 15 Uhr verteilt werden. „Den Kirchenraum werden wir dann, wenn es sein darf, ab 1. Februar für Kaffee, Tee, Wasser und Hefekranz für eine begrenzte Anzahl von Vesperkirchengästen – 60 an der Zahl nach heutigem Stand – in jeweils drei Schichten am Tag öffnen“, sagt Ehrmann. Zwischendurch werde desinfiziert und gelüftet. Den Einlass regelt ein Chipkartensystem. Anders als bisher wird es dieses Jahr keine Versorgung durch Ärzte, Friseure oder Fußpfleger geben. Auch die kulturellen Veranstaltungen fallen aus. „Letztlich zählt doch, dass die Vesperkirche stattfindet“, sagt die Diakoniepfarrerin.




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