Spiel gegen Arminia Bielefeld VfB Stuttgart verliert das Saisonfinale

Der VfB Stuttgart dominierte zwar über weite Strecken das Spiel gegen Bielefeld, konnte die Niederlage aber nicht abwenden. Foto: dpa/Tom Weller 8 Bilder
Der VfB Stuttgart dominierte zwar über weite Strecken das Spiel gegen Bielefeld, konnte die Niederlage aber nicht abwenden. Foto: dpa/Tom Weller

Das letzte Spiel der Saison hat der VfB Stuttgart mit 0:2 gegen Arminia Bielefeld verloren – und damit den Einzug in die Europa Conference League verpasst. Bielefeld sichert sich den Klassenerhalt.

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Stuttgart - Der VfB Stuttgart verabschiedet sich mit einer Niederlage aus der Saison: Aufsteiger Arminia Bielefeld kam zu einem schwer erkämpften, aber verdienten 2:0 (0:0) und sicherte sich im spannenden Abstiegsfinale vor den viel höher gehandelten Teams aus Köln und Bremen den 15. Tabellenplatz.

Fabian Klos erzielte in der 66. Minute per Foulelfmeter das umjubelte 1:0 für eine leidenschaftlich auftretende Arminia, die bereits 2008 in Stuttgart am letzten Spieltag alles klar gemacht hatte. Der auffällige Ritsu Doan erhöhte in der 72. Minute auf 2:0. Die Arminia verhinderte so den achten Abstieg aus dem Oberhaus. Der VfB verpasste durch die Niederlage als Neuling nach einer insgesamt starken Saison die Qualifikation für die europäische Conference League.

Bielefeld reiste mit viel Optimismus aus dem Quarantäne-Trainingslager in der Klosterpforte in Marienfeld nach Stuttgart an. Kramer sprach von einer „positiven Ausgangssituation“.

So begann die Arminia auch: kämpferisch, forsch und durchaus gefährlich. Erst verzog Arne Maier (6.), dann hatte Doan (16.) mit einem leicht abgefälschten Schuss an den Außenpfosten Pech.

Zwei frühe Großchancen

Der VfB hielt die Partie jedoch offen und kam früh selbst zu zwei Großchancen. Doch Roberto Massimo vergab jeweils (9. und 16.). In der 33. Minute jubelte der VfB bereits, doch der Treffer von Sasa Kalajdzic wurde nach Videobeweis wegen Abseits zurückgenommen.

Die Stuttgarter, die die bessere Spielanlage aufwiesen, hatten nach gut 20 Minuten das Geschehen übernommen. Bielefeld verteidigte aber mit viel Einsatz, ließ nicht viel zu, konnte sich aber kaum mehr befreien.

Nach der Pause entwickelte sich zunächst ein zerfahrenes und umkämpftes Spiel. Klare Aktionen? Torchancen? Fehlanzeige! Erst ein überflüssiges Foul des kurz zuvor eingewechselten Naouirou Ahamada an Masaya Okugawa sorgte für Bielefelds Führung. Klos behielt beim Strafstoß die Nerven. Es war das fünfte Saisontor des 33-Jährigen. Der Treffer beflügelte die Gäste: Doan legte nach schöner Einzelleistung nach.




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