Ermittler des baden-württembergischen LKA haben zwei Männer in Stuttgart festgenommen, die offenbar einen Sprengstoffanschlag in einer Schweizer Großstadt geplant hatten. Die Einzelheiten.

Baden-württembergische Ermittler haben offenbar einen Bombenanschlag in der Schweiz verhindert. Spezialkräfte des Landeskriminalamtes nahmen am Montag, 20. Juni, zwei Männer vorläufig fest, als diese den vermeintlichen Sprengstoff in Stuttgart-Degerloch kaufen wollten, wie Staatsanwaltschaft und Landeskriminalamt am Donnerstag mitteilten. Die 24 und 26 Jahre alten Schweizer würden dringend verdächtigt, hieß es in Stuttgart.

Die bisherigen Beweise ließen darauf schließen, dass die Männer den Sprengstoff „mutmaßlich bei einer geplanten Straftat in einer schweizerischen Großstadt“ benutzen wollten. Es gebe laut LKA bislang allerdings keine Hinweise auf einen politisch motivierten Hintergrund der geplanten Tat. Weitere Details zur Planung wurden zunächst nicht genannt.

Gegen beide Männer werde seit Anfang des Monats ermittelt. Auf ihre Spur waren die Behörden durch einen Tipp und durch Ermittlungen im sogenannten Darknet gekommen, einem versteckten und anonymen Teil des Internets. Dort waren die Beamten nach eigenen Angaben auf einen Nutzer gestoßen, der unter anderem Sprengstoff kaufen wollte. Gegen die Männer ist am vergangenen Dienstag Haftbefehl erlassen worden.

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