Stadtfest in Freudenstadt Tödlicher Faustschlag vor Gericht

Von kew 

Eine laue Sommernacht, fröhliche Menschen, das Bier schmeckt. Doch in der Nacht stirbt ein junger Mann, und am nächsten Tag hat niemand in Freudenstadt Lust, weiter zu feiern. Jetzt kommt der Fall vor Gericht.

Hinter den verschlossenen Türen des Rottweiler Landgerichts wird in der nächsten Woche der Tod eines jungen Mannes beim Freudenstädter Stadtfest aufgearbeitet. Foto: dpa
Hinter den verschlossenen Türen des Rottweiler Landgerichts wird in der nächsten Woche der Tod eines jungen Mannes beim Freudenstädter Stadtfest aufgearbeitet. Foto: dpa

Rottweil/Freudenstadt - Der Tod eines jungen Mannes vor zwei Jahren beim Freudenstädter Stadtfest kommt vor Gericht. Von Dienstag an muss sich ein damals 17-Jähriger aus Horb wegen gefährlicher Körperverletzung mit Todesfolge vor der 1. Großen Jugendkammer des Rottweiler Landgerichts verantworten. Er soll das 19-jährige Opfer bei einer Auseinandersetzung auf einem Parkplatz mit einem Faustschlag schwer verletzt haben. Eineinhalb Stunden später starb der 19-Jährige im Klinikum. Das Stadtfest war draufhin von der Stadt abgebrochen worden. Wegen des jugendlichen Alters des Täters findet das Verfahren unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. 22 Zeugen sind geladen, vier Verhandlungstage angesetzt.

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