Stimmungsvolles Gazi-Stadion Gänsehautgefühl beim Weihnachtssingen auf der Waldau

Von Petra Mostbacher-Dix 

Vielstimmiger Gesang und viele Lichter: Rund 4100 Menschen haben sich am vierten Advent im Stadion der Kickers Stuttgart versammelt. Dorthin gerufen hatten mehrere Veranstalter – für einen guten Zweck.

Auf dem Rasen im Gazi-Stadion in Degerloch standen diesmal nicht Fußballspieler im Mittelpunkt, sondern ein Weihnachtsbaum. Foto: Lichtgut/Julian Rettig 9 Bilder
Auf dem Rasen im Gazi-Stadion in Degerloch standen diesmal nicht Fußballspieler im Mittelpunkt, sondern ein Weihnachtsbaum. Foto: Lichtgut/Julian Rettig

Stuttgart - Unzählige Lichter und Kehlen kündeten am Sonntagabend im Gazi-Stadion in Degerloch von Weihnachten und Gemeinsinn. Die Evangelische Landeskirche in Württemberg lud dort am vierten Advent – unterstützt von der katholischen Diözese Rottenburg-Stuttgart, dem DJK-Diözesansportverband, den Stuttgarter Kickers, dem Evangelischen Jugendwerk in Württemberg sowie der Kulturbühne Rosenau Stuttgart ­– zum 1. Stuttgarter Weihnachtssingen ein. Rund 4100 Menschen kamen, erhielten Kerzen und folgten Patrick Bopp.

Erlöse gehen an einen guten Zweck

Der Füenf-Sänger leitete, humorvoll moderierend, den bunten Chor aus Generationen und Nationen an, darunter viele Geistliche beider Kirchen. Bassist Tobias Bodensiek, Schlagzeuger Till Müller-Kray und das Blechbläser-Ensemble EJUS Brass begleiteten, die Gesamtleitung hatte Landeskirchenmusikdirektor Matthias Hanke inne, die Schirmherrschaft Gerlinde Kretschmann, Ehefrau des Ministerpräsidenten.

Sie las eine Weihnachtsgeschichte und ermunterte die Menschen, auch daheim in den Familien wieder mehr zu singen. Musiziert wurde zwei Mal 45 Minuten. Ein Teil der Eintrittserlöse geht an die Stiftung „Singen mit Kindern“ und die Kinderturnstiftung Baden-Württemberg. Zum Repertoire zählten Weihnachtsklassiker, aber „Imagine“ von John Lennon – und überdies die Fußballhymne „You’ll Never Walk Alone“. Da schwärmte Mancher in der Halbzeitpause: „Echtes Gänsehautfeeling!“

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