Strafenkatalog beim FC Chelsea So viel müssen die Profis bei Verspätung und Co. zahlen

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Dass Fußballvereine ihren Spieler Geldstrafen für Vergehen verhängen, ist nichts Neues. Die Summen bleiben dabei meist geheim. Nun ist beim Premier-League-Club FC Chelsea der Strafenkatalog der aktuellen Saison aufgetaucht.

Für die Spieler des FC Chelsea kann es recht teuer werden, wenn sie sich nicht an Pünktlichkeit und Co. halten. Foto: imago images/Colorsport/ Daniel Bearham
Für die Spieler des FC Chelsea kann es recht teuer werden, wenn sie sich nicht an Pünktlichkeit und Co. halten. Foto: imago images/Colorsport/ Daniel Bearham

London - Verspätet zum Training, zu spät zu Mannschaftsbesprechungen oder die falsche Trainingskleidung: Beim FC Chelsea werden in Sachen Vergehen nun andere Geschütze aufgefahren, das zeigt zumindest der geleakte Strafenkatalog des englischen Top-Clubs.

Seit Saisonbeginn ist der frühere Chelsea-Stürmer Trainer des Clubs und scheint in Sachen Disziplin und vor allem Pünktlichkeit hart durchzugreifen.

Was beim Kreisligisten der Kasten Bier, sind bei Chelsea-Profis nämlich festgelegte Strafen von bis zu 20.000 Pfund (etwa 23.365 Euro). Bei Twitter ist der Ausgang der Strafen nun aufgetaucht und zeigt das ganze Ausmaß:

So müssen die Spieler von Trainer Frank Lampard pro Minuten fast 600 Euro (500 Pfund) zahlen, die sie zu einem Team-Meeting zu spät erscheinen. Klingelt das Smartphone während eines Meetings oder beim Essen, macht das rund 1200 Euro (1000 Pfund) in die Mannschaftskasse.

Strafe muss innerhalb von 14 Tagen bezahlt werden

Richtig teuer wird es aber für Spieler, die ihre Krankheit oder Verletzung zu spät melden. Bis zu einer Stunde und 30 Minuten vor dem Training haben sie dafür Zeit. Falls nicht, kostet es 11.700 Euro (10.000 Pfund). Kommt ein Spieler zu spät zum Training muss er das Doppelte zahlen. 14 Tage haben sie dafür Zeit, wie es auf dem Zettel in roten Buchstaben heißt. Ansonsten verdoppelt sich die Strafe.

Das Geld wird für den guten Zweck an eine Stiftung gespendet oder für Team-Aktivitäten verwendet, so heißt es. Und die Maßnahme von Lampard scheint sich auch sportlich auszuzahlen: Der Verein steht derzeit auf dem dritten Platz und hat die vergangenen sechs Ligaspiele gewonnen.