Streit um Falschparker in Kemnat Kettensägenmassaker verhindert?

Von Nicole Rabus 

Ein falsch parkendes Auto hat in Kemnat einen derartigen Streit ausgelöst, dass einer der Kontrahenten die Scheiben des Autos einschlug, woraufhin der andere eine Kettensäge anwarf und gegen ihn richtete.

Eine in der Nähe befindliche Streife konnte Schlimmeres verhindern (Symbolbild). Foto: picture alliance / dpa/Patrick Seeger
Eine in der Nähe befindliche Streife konnte Schlimmeres verhindern (Symbolbild). Foto: picture alliance / dpa/Patrick Seeger

Ostfildern - Am Samstagabend eskalierte in Kemnat (Kreis Esslingen) ein zunächst verbaler Streit um einen angeblich falsch geparkten Auto und mündete in eine handfeste Auseinandersetzung mit Sachbeschädigung, Körperverletzung und Bedrohung.

Ein 31-jähriger Autofahrer parkte, wie die Polizei angibt, gegen 18.45 Uhr vor dem Haus eines 46-jährigen Anwohners, um ein Kind aussteigen zu lassen. Eine ebenfalls 46-jährige Anwohnerin forderte ihn auf, das Fahrzeug zu entfernen. Dieser Aufforderung kam er nicht nach.

Nun kam der 46-jährige Anwohner hinzu und forderte ihn nochmals auf, das Fahrzeug wegzufahren. Es kam nun zum Streit, in der Folge schlugen sich beide mit den Fäusten. Weiterhin nahm der 46-Jährige einen herumliegenden Ziegelstein und schlug hiermit beide Seitenscheiben des geparkten Pkw ein.

Nun holte der 31-Jährige eine Kettensäge aus seinem Fahrzeug, startete diese und ging bedrohlich auf den Anwohner und die Anwohnerin zu. Eine in der Nähe befindliche Polizeistreife traf rechtzeitig ein, um die Auseinandersetzung zu beenden. Die Kontrahenten erlitten durch die Schläge leichte Verletzungen. Zur Klärung des genauen Tathergangs wurden gegen beide Männer Ermittlungsverfahren eingeleitet.




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