Streit um toten Massenmörder Charles Mansons Überreste bleiben im Leichenschauhaus

Von red/AP 

Die Leiche des Sektenführers und Massenmörders Charles Manson bliebt für mindestens einen weiteren Monat im Leichenschauhaus. Hinterbliebene streiten sich über das Erbe.

Charles Manson war im November im Gefängnis gestorben. Foto: AP
Charles Manson war im November im Gefängnis gestorben. Foto: AP

Bakersfield - Die Überreste des früheren US-Sektenführers und Kriminellen Charles Manson werden mindestens einen weiteren Monat im Leichenschauhaus bleiben. Das zuständige Gericht im kalifornischen Bezirk Kern County ordnete eine weitere Anhörung im Streit zwischen Mansons Hinterbliebenen für den 7. März an. Ein Sohn des Serienmörders, ein Enkel sowie ein Brieffreund, der Erinnerungsstücke an Manson sammelte und verkaufte, haben Anspruch auf das Erbe und seine Überreste gemeldet.

Am Freitag hatte ein Gericht in Los Angeles entschieden, dass der Erbstreit genauso wie der Streit über Mansons Leiche in Kern County ausgefochten werden muss. Der frühere Sektenführer lebte in dem Bezirk, als er wegen der Planung des Massakers an Schauspielerin Sharon Tate und acht anderen Menschen 1969 verurteilt wurde. Ende November war er im Alter von 83 Jahren im Gefängnis gestorben.




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