Der amerikanische Technologieanbieter Kisi wertet Daten zu Arbeitsintensität, Gesetzgebung, Lebensqualität und Wohlbefinden aus und vergleicht so die „Work-Life-Balance“ in unterschiedlichen Städten. Stuttgart kommt gut weg.

Im weltweiten Vergleich von 100 Städten zum Thema „Work-Life-Balance“ haben Stuttgart (Platz 9) und München (Platz 10) in Deutschland am besten abgeschnitten. Hamburg rutschte von Platz 11 im Vorjahr auf Rang 18, wie der amerikanische Technologieanbieter Kisi am Mittwoch in Berlin mitteilte. Oslo, Bern und Helsinki bieten dem Index zufolge die ganzheitlichste Work-Life-Balance. Mit dem Index will das Unternehmen Impulse geben, wie Städte für die Menschen arbeitsbedingten Stress abbauen und die Zufriedenheit fördern können.

Kisi hatte für den Index Daten zu Arbeitsintensität, Gesetzgebung, Lebensqualität und Wohlbefinden ausgewertet. Berücksichtigt wurden etwa Urlaubsansprüche, Möglichkeiten für mobiles Arbeiten sowie die Gleichstellung der Geschlechter und die Gesundheitsversorgung. Auch Inflationsraten, Arbeitslosenzahlen sowie der Prozentsatz der Menschen, die mehrere Jobs haben, um ihren Lebensunterhalt zu sichern, flossen in den Index mit ein.

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