Stuttgart-Zuffenhausen Baustelle wird vier Monate früher fertig

Von Torsten Ströbele 

Ab Montag wird die Adestraße in Zuffenhausen wieder in beide Richtungen befahrbar sein. Das ist deutlich früher als bisher angenommen.

Am Freitag ist der neue Asphalt aufgetragen worden. Foto: Torsten Ströbele
Am Freitag ist der neue Asphalt aufgetragen worden. Foto: Torsten Ströbele

Stuttgart-Zuffenhausen - Seit Mitte September vergangenen Jahres besteht die Baustelle in der Adestraße – zwischen Strohgäu- und Ostseestraße. Wer aus Zuffenhausen kommend auf die Bundesstraße 10 fahren möchte, muss seit Monaten auf der Strohgäustraße bleiben und einen Umweg in Kauf nehmen, um Richtung Stuttgarter Zentrum oder Ludwigsburg zu kommen. Eigentlich sollte dieser Zustand noch bis Ende September Bestand haben, doch nun gehören die Baustelle und die Umleitung ab Sonntagabend der Vergangenheit an. „Wir haben sehr gut mit der Firma Porsche zusammengearbeitet und die Baustelle optimieren können“, betont Andreas Beck vom Tiefbauamt. „Alles hat super geklappt.“

Seit Donnerstag ist die Baustelle in den letzten Zügen. Auf der Adestraße gibt es einen neuen Belag. „Wir haben dann zwischen der Strohgäu- und Ostseestraße eine komplett neue Straße hergestellt – mit einer Fahrbahnaufweitung für die Abbieger an der Porschestraße und einer neuen Lichtsignalanlage. Zudem gibt es neue und breitere Gehwege“, sagt Beck. 320 Tonnen Asphalt wurden nun allein am Freitag auf 3400 Quadratmeter verbaut. Rund 160 Grad ist der Belag nach dem Auftragen heiß. „Im Sommer ist das für die Arbeiter eine riesige Herausforderung“, sagt Beck. Die Baukosten für die Tiefbau-Maßnahme belaufen sich auf rund 2,5 Millionen Euro. Die Summe teilen sich die Stadt und die Porsche AG.

Anders sieht es mit den Bauarbeiten an der angrenzenden Ostseestraße und an den Auf- beziehungsweise Abfahrtsrampen der B 10 aus. Die Kosten belaufen sich hier auf etwa 300 000 Euro. Stadt und Land finanzieren die Maßnahme, die ebenfalls am Sonntagabend beendet sein soll. „Damit das funktioniert wurde beispielsweise den ganzen Vatertag gefräst. Bis zu einer Höhe von acht Zentimeter Asphalt musste weichen“, erklärt Beck. Die Ostseestraße inklusive der Rampen bekommen einen neuen Belag. 2500 Tonnen Asphalt waren dafür notwendig. Zudem wird es eine neue Lichtsignalanlage geben. Wer künftig von der Stammheimer Straße auf die Adestraße abbiegt, wird eventuell wenige Meter weiter auf eine rote Ampel treffen, damit Fahrzeuge ungehindert von der B 10 nach links Richtung Stammheimer Straße abbiegen können. „Es gab eine Unfallhäufung an diesem Einmündungsbereich“, sagt Andreas Beck. Das soll nun Geschichte sein – wie die Baustelle in diesem Bereich. „Der Belag war sicherlich rund 35 Jahre alt“, sagt Beck. „Jetzt können wir hier einen Haken dran machen.“

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