Stuttgarter Autobauer Daimlers Mercedes-Absatz auch im Juli noch knapp im Minus

Von red/dpa 

Das Coronavirus hinterlässt beim Stuttgarter Autobauer weiter seine Spuren. Auch im Juli ist Daimlers Mercedes-Absatz noch knapp im Minus. Es ist aber kein Vergleich zum Monat April. Es bessert sich.

Daimler hat weiter mit den Folgen des Coronavirus zu kämpfen. Foto: dpa/Sebastian Gollnow
Daimler hat weiter mit den Folgen des Coronavirus zu kämpfen. Foto: dpa/Sebastian Gollnow

Stuttgart - Der Autobauer Daimler ist im Juli knapp an einem Pkw-Absatzplus bei der Stammmarke Mercedes-Benz vorbeigeschrammt. Die Stuttgarter verkauften 185 836 Autos an Händler und direkt an Endkunden, das waren noch 2 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, wie am Freitag einer Webseite des Dax-Konzerns zu entnehmen war. Daimler hat dennoch in jedem Jahresmonat weniger Mercedes-Benz Pkw abgesetzt, in den ersten sieben Monaten beläuft sich der Rückgang nun auf 16,2 Prozent. Den Tiefpunkt hatte Mercedes-Benz in der Corona-Krise im April mit einem Absatzminus von fast der Hälfte Prozent markiert, danach besserte sich der Trend kontinuierlich.

Alte Smart-Modelle laufen aus

Bei der Kleinwagenserie Smart stehen schon das ganze Jahr hohe prozentual zweistellige Rückgänge zu Buche, im Juli waren es minus 61 Prozent auf 3539 Stück. Die Marke wird komplett auf Elektroantriebe umgestellt, künftig wird mit Großaktionär Geely in China produziert, die alten Modelle laufen aus. Bei den Vans konnte sich Daimler im Juli deutlicher ins Plus vorkämpfen als im Vormonat, hier wurde das Unternehmen mit 38 970 Transportern 8,5 Prozent mehr los.

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