Coronavirus in Stuttgart Jonglieren üben geht in den Jugendhäusern auch online

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Die Stuttgarter Kinder- und Jugendhäuser sind zwar zu. Aber dafür bieten die Mitarbeiter den Kindern und Jugendlichen in Coronazeiten viele Anregungen im Netz. Wer sagt denn, dass der Circus Circuli seine jungen Artisten nicht per Video trainieren kann?

Man darf gespannt sein, wie das Kinderzimmer für diese Zirkusübung umgebaut wird . . . Foto: Kessel Festival
Man darf gespannt sein, wie das Kinderzimmer für diese Zirkusübung umgebaut wird . . . Foto: Kessel Festival

Stuttgart - Viele Kinder und Jugendliche vermissen ihr Jugendhaus. Denn die Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft musste alle Einrichtungen wegen der Corona-Pandemie schließen. Doch die sind samt ihren Mitarbeitern weiterhin für die Kinder und Jugendlichen da. Allerdings nur online. Jetzt findet sich das Angebot zentral auf der Website www.ideenwerkstadt.net. Es soll vom 27. März an ständig weiter ausgebaut werden. Und wer sagt denn, dass man Jonglieren oder Handstand nicht auch über eine Videoplattform üben kann? Gerade das Online-Angebot des Circus Circuli sei seit dem 23. März sehr gefragt. Bis zu 50 Teilnehmer täglich nutzten diese besonderen Kurse, berichtet Zirkuschef Thomas Schäberle.

Doch auch andere Einrichtungen haben ihre Spielanleitungen, Beratungs- und Mitmachangebote ins Netz gestellt. So könnten Jugendliche mit ihrer Einrichtung chatten, online zusammen Musik machen, kochen oder tanzen. Und es gebe Kreativ- und Bastelanregungen zum Downloaden. Aber auch die Jugendlichen könnten ihre Ideen einbringen. So dreht etwa das Jugendhaus Heslach täglich einen anderen Videoclip und ist über die Social Media Kanäle erreichbar. Aus dem Camp Feuerbach sei ein Online-Jugendhaus geworden, mit Kontaktmöglichkeiten via Telefon und Skype und einer Linksammlung gegen Langeweile.

Jugendagentur will Mut machen

Die Stadtteil- und Familienzentren bieten Familien weiterhin Beratung. Die Jugendagentur Stuttgart beantwortet Anfragen zum Übergang von der Schule in den Beruf sowie zu Auslandsaufenthalten – auch wenn die gerade schwierig sind. „Vor allem versuchen wir, den Jugendlichen Mut zu machen, dass auch wieder andere Zeiten kommen werden“, sagt Andrea Rembolt von der Jugendagentur.




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