Stuttgarts erste Nachtmanager Zwei Männer kümmern sich ums Nachtleben

Nils Runge (li.) und Thorsten NeumannFotos: Gabriel Dahmen, privat/Montage: Redaktion Foto:  
Nils Runge (li.) und Thorsten Neumann Fotos: Gabriel Dahmen, privat/Montage: Redaktion Foto:  

Im Duo werden sich Nils Runge als Nachtmanager und Thorsten Neumann als Projektleiter der Koordinierungsstelle Nachtleben künftig um die Weiterentwicklung von Nachtkultur und Nachtsicherheit kümmern.

Lokales: Tom Hörner (hör)
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Stuttgart - Jetzt ist es raus, wer sich künftig ums Stuttgarter Nachleben kümmert, wenn es wieder mal eines gibt: Im Duo werden sich Nils Runge als Nachtmanager und Thorsten Neumann als Projektleiter der Koordinierungsstelle Nachtleben künftig um die Weiterentwicklung von Nachtkultur, Nachtökonomie und Nachtsicherheit kümmern. Das haben die Landeshauptstadt Stuttgart und der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) entschieden, bei denen die beiden Stellen angesiedelt sind.

Nils Runge: Die Erwartungen sind hoch

Nils Runge werde in Kürze seine ersten Ideen in die Tat umsetzen, heißt es in einer Pressemitteilung. Der Kulturmanager aus Stuttgart hat nicht nur die Top 5 im Publikumsvoting erreicht, sondern konnte auch die Jury sowie seine zukünftigen Kolleginnen und Kollegen im Vorstellungsgespräch von sich überzeugen. „Erst war ich sprachlos“, sagt Runge, „jetzt bin ich unglaublich glücklich, dass ich es geschafft habe, die unterschiedlichen Akteure von mir und meiner Leidenschaft überzeugt zu haben. Ich weiß, die damit verbundenen Erwartungen sind vielfältig und hoch.“

Thorsten Neumann: Schnell mit der Arbeit beginnen

Auch die zweite Stelle für das Nachleben, die sogenannte Projektleitung der Koordinierungsstelle Nachtleben ist entschieden. Hier wird Thorsten Neumann die Aufgaben des neuen Fachbereichs übernehmen. Der zukünftige Projektleiter sagt: „Mir ist klar, was für eine Verantwortung mit der Stelle einhergeht und in was für einer privilegierten Situation ich mich dadurch befinde. Ich muss momentan nicht um meine Existenz fürchten, wie so viele Gastronomen, Klub-Betreiber, DJs, Musiker und Künstler. Gerade deswegen müssen wir schnell mit unserer Arbeit beginnen, wir sind es den vielen tollen Menschen da draußen schuldig, die uns in der Vergangenheit oft aufgemuntert und immer ein offenes Ohr für uns hatten oder uns einfach nur ein Lachen geschenkt haben, wenn wir in ihren Restaurants, Kneipen oder Kulturbetrieben zu Besuch waren.“

Podiumsdiskussion im Stadtpalais

In Kürze wird das Duo für die Koordinierungsstelle Nachtleben öffentlich vorgestellt werden. Bei einer Podiumsdiskussion im Foyer des Stadtpalais wollen sie ihre Ideen präsentieren und diese mit Vertreterinnen und Vertretern der Gastronomie- und Kulturbranche diskutieren.




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