Stuttgarts Sportamtsleiter zur Deutschland-Tour „Im Zielbereich herrschte Gänsehaut-Atmosphäre“

Von Armin Friedl 

Stuttgarts Sportamtsleiter Günther Kuhnigk will weitere große Radsport-Veranstaltungen nach Stuttgart holen.

Günther Kuhnigk will den Radsport in Stuttgart wieder beleben. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko
Günther Kuhnigk will den Radsport in Stuttgart wieder beleben. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Stuttgart - Mit der Deutschland-Tour am Wochenende sei die große Radsport-Tradition in der Stadt neu belebt worden, sagt Günther Kuhnigk.

Herr Kuhnigk, sind Sie zufrieden mit dem Verlauf der Deutschland-Tour und dem Zuspruch in der Bevölkerung?

Wir sind ja ein großer Unterstützer und enger Partner dieser Veranstaltung. Und da ist alles so eingetreten, wie wir uns das erhofft haben: Das war ein ganz großer Erfolg. Am Sonntag war ich vor Ort im Zielbereich. Das war ein fantastisches Erlebnis, da herrschte Gänsehaut-Atmosphäre. Alle Leute, mit denen ich gesprochen habe, waren sehr angetan. Die große Radsport-Tradition in Stuttgart wurde neu belebt.

Wie groß war denn die Erwartungshaltung?

In Sachen Radsport hat Stuttgart ja einiges zu bieten: Die WM, die Tour-de-France-Etappe, die alte Deutschland-Tour . . . – wir waren immer bemüht, die Kontakte aus dieser Zeit aufrechtzuerhalten, um wieder etwas in dieser Größenordnung nach Stuttgart holen zu können. Und die Publikumsresonanz war ja jetzt auch überragend. Die Fernsehsender haben sehr ausführlich berichtet. Auch in der Region waren sehr viele Begeisterte entlang der Strecke – es haben schon sehr viele Bürger auf solch ein Ereignis gewartet. Der Veranstalter ist auch sehr bemüht darum, diese Deutschland-Tour wieder zu etablieren. Und dieser erste Versuch ist schon mal sehr gelungen.

Dann wird es mit Stuttgart und der Deutschland-Tour also demnächst weitergehen?

Für solche Aussagen ist es jetzt noch zu früh. Vom Publikumszuspruch her bewegten wir uns im höheren fünfstelligen Bereich. Das entspricht den früheren Radsportveranstaltungen, die WM 1991 mal ausgenommen. Was wir uns als Weiterführung gut vorstellen können, ist eine Fortsetzung des Jedermann-Rennens. Dazu benötigen wir aber Kooperationspartner, das können wir nicht allein schultern.




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