Sydney begrüßt 2021 Feuerwerk im Hafen - aber ohne Zuschauer

Mit dem traditionellen Feuerwerk wurde in Sydney das neue Jahr begrüßt. Foto: AFP/DAVID GRAY 9 Bilder
Mit dem traditionellen Feuerwerk wurde in Sydney das neue Jahr begrüßt. Foto: AFP/DAVID GRAY

Sydney begrüßt das neue Jahr – traditionell mit einem Feuerwerk vor der beeindruckenden Kulisse des Hafens und der Oper. Nur Zuschauer sind keine dabei.

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Sydney - Mit einem farbenprächtigen Feuerwerk an der berühmten Harbour Bridge und dem Opernhaus hat Sydney das neue Jahr begrüßt. Zuschauer waren diesmal wegen der Corona-Pandemie am Hafen nicht erlaubt. Die Behörden hatten zuvor verkündet, jede und jeden mit einer Geldstrafe von 1000 Australischen Dollar (etwa 626 Euro) zu ahnden, der die Absperrungen zum Hafengebiet zu überwinden versuche. Das wirkte offenbar: Sydney habe einer Geisterstadt geglichen, je näher der Jahreswechsel rückte, sagten Beobachter.

Das weltbekannte Feuerwerk - eines der ersten weltweit - wurde im Fernsehen live übertragen. Es fiel aber kleiner und mit einer Dauer von sieben Minuten deutlich kürzer aus als sonst. Normalerweise zieht das Spektakel im Hafen der australischen Metropole jedes Jahr mehr als eine Million Menschen an.

Feuerwerk im Fernsehen

Die Premierministerin von New South Wales, Gladys Berejiklian, hatte am Donnerstag mit Blick auf die Corona-Pandemie von einer unbeständigen Lage gesprochen. Sie forderte die Einwohner von Sydney auf, zu Hause zu bleiben und sich mit dem Rest der Welt das Feuerwerk im Fernsehen anzusehen.

Ein Corona-Ausbruch in der nördlichen Strandregion von Sydney ist innerhalb von zwei Wochen auf mehr als 150 infizierte Menschen angewachsen. Die 250 000 Menschen, die in den nördlichen Stränden leben, befinden sich in einer strengen Abriegelung, die am Montag neu bewertet werden soll. Ein zweiter Cluster trat am Dienstag bei einer Familie in einem westlichen Vorort auf und umfasst neun Fälle. Die Lage in Sydney veranlasste andere australische Staaten am Donnerstag, ihre Grenzen für Menschen aus New South Wales erneut zu schließen.




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