„Tatort“-Vorschau: „Baum fällt“ Routine in den Bergen

Eisner (Harald Krassnitzer) und Fellner (Adele Neuhauser) ermitteln Foto: ORF 13 Bilder
Eisner (Harald Krassnitzer) und Fellner (Adele Neuhauser) ermitteln Foto: ORF

Ihr Weg führt sie fort von Wien. In Kärnten ermitteln Moritz Eisner und Bibi Fellner. Und der Zuschauer bekommt was er erwarten darf. Aber auch nicht mehr.

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Stuttgart - Sie sind wieder mal unterwegs. Nach Kärnten an den Fuß des Großglockners führt der neue „Tatort“ Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser). Weg aus Wien, weg auch von den mitunter verzwickten Fällen, bei denen der Mossad mitmischte, Waffenschieber, die Mafia oder der Geheimdienst. Dort auf dem Land haben sie einen ganz klassischen Fall zu lösen. Das wird all jene freuen, denen der „Tatort“ mitunter zu ambitioniert, zu überkandidelt scheint. „Baum fällt“ ist öffentlich-rechtliche Krimikost, zusammengekocht aus den althergebrachten Zutaten. Ein Toter, viele Verdächtige, nach 90 Minuten hat man den Täter.

Der Tote war der Reichste und Mächtigste im Tal. Übrig blieben von Hubert Tribusser nur Asche und ein Schultergelenk aus Titan. Verfeuert wurde er im Brennofen seines eigenen Sägewerks. Weil Tribusser senior ein guter Freund des Wiener Polizeipräsidenten ist, müssen Eisner und Fellner in die Berge.

Dort finden sie heraus, dass Hubert Tribusser seine Tage damit verbrachte, anderen die Frauen auszuspannen und kleine Forstbesitzer in den Ruin zu treiben. Ein Motiv hätten also viele. Der Reihe nach arbeiten Fellner und Eisner die Verdächtigen ab, bis am Ende der Täter übrig bleibt.

So weit, so routiniert. Eisners schlechte Laune, die Frotzeleien mit Fellner, hübsche Alpenbilder, dazu ein Dorfpolizist, der nicht ist, was er scheint – man ­bekommt, was man erwarten darf. Aber halt auch nicht mehr.

Ausstrahlung: ARD, Sonntag, 24. November 2019, 20.15 Uhr




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