Tatort-Kritik: „Ich hab im Traum geweinet“ Im Bett mit Tobler und Berg

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Das war eine der größten Überraschungen der letzten „Tatort“-Jahre: In „Ich hab im Traum geweinet“ aus dem Schwarzwald ging es so hart zur Sache wie um 20.15 Uhr im öffentlich-rechtlichen Fernsehen kaum je. Unser Schnellcheck, ob sich das auch gelohnt hat.

Friedemann (Hans-Jochen Wagner) und Franziska (Eva Löbau) sind wieder mal sehr unentspannt miteinander. Foto: SWR/Benoît Linder 24 Bilder
Friedemann (Hans-Jochen Wagner) und Franziska (Eva Löbau) sind wieder mal sehr unentspannt miteinander. Foto: SWR/Benoît Linder

Freiburg - Was taugt „Ich hab im Traum geweinet“? Der neue „Tatort“ aus dem Schwarzwald in unserem Schnellcheck.

Die Handlung in zwei Sätzen Das ehemalige Escort-Mädchen Romy (Darja Mahotkinin) will seine Vergangenheit hinter sich lassen und eine gute Mutter sein – dann gibt sie sich aber doch wieder alten Geschichten hin. Aber wer spielt hier eigentlich überhaupt welche Rolle?

Zahl der Leichen Zwei.

Höhepunkt Franziska Tobler (Eva Löbau) und Friedemann Berg (Hans-Jochen Wagner) landen miteinander im Bett.

Tiefpunkt Franziska Tobler (Eva Löbau) und Friedemann Berg (Hans-Jochen Wagner) landen miteinander im Bett.

Vollkommenheit Der Regisseur Jan Bonny spielt rund um die Schönheitsklinik mit Masken und Rollen und treibt es auf die Spitze: Elena Kiehl (Bibiana Beglau) will gleich ein komplett neues Gesicht geschnitzt bekommen.

Makel: Da läuft die ganze Zeit diese herrlich irre Musik, die Jens Thomas eigens für diesen Fall komponiert und gesungen hat. Und dann stört „Lady in Red“ von Chris de Burgh.

Gut:Bonny spielt versiert mit dem Motiv der Maske, Darja Mahotkin alias Romy spielt versiert mit ihrem Gesicht, das tausend Masken formen kann.

Böse Elena erfährt mit verbundenem Kopf vom Tod ihres Mannes. Dass er was mit Romy hatte, juckt sie nicht: „Was interessieren mich so kleine Leben?“

Unser Fazit Ein starkes Stück.

Spannung Note 2; Logik Note 1




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