Tatort-Vorschau: „Der letzte Schrey“ aus Weimar Stricken und gestrickt werden

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Einschalten lohnt sich: In „Der letzte Schrey“ präsentiert sich am Pfingstmontag das Weimarer „Tatort“-Team um Nora Tschirner und Christian Ulmen in Höchstform. Aber Achtung, es geht wieder mal heftig und speziell zu!

Ginger (vorne im feinen Strickpulli) legt sich mit den beiden Entführern an. Foto: MDR/Steffen Junghans 16 Bilder
Ginger (vorne im feinen Strickpulli) legt sich mit den beiden Entführern an. Foto: MDR/Steffen Junghans

Stuttgart - Die Beamten der Weimarer Kripo haben gerade allesamt Besseres zu tun. Stich und Lupo wollen tatsächlich gemeinsam nach Ibiza fliegen, und Lessing und Dorn mal entspannt einen Tag ohne den Kurzen verbringen. Doch erst erweist sich Adrienne als ziemlich unzuverlässige Babysitterin. Und dann kommt ihnen auch noch die Sache mit den Chefs des Strickimperiums Schrey dazwischen: Marlies Schrey ist tot, ihr Mann verschwunden. Wenig später klingelt bei Sohnemann Maik das Telefon: Zwei Millionen in kleinen Scheinen soll er in drei Stunden herbeischaffen, sonst . . .

Strickmode und grenzdebile Entführer

Während der merkwürdige Maik ein politisch motiviertes Verbrechen vermutet („vielleicht waren es dese Ökos, die uns angezeigt haben“), macht sich seine Verlobte Doreen mit Klinsmann-Gedächtnissätzen wie „Die Chefin ist keine, wo Fehler akzeptiert“ verdächtig. Aber auch dass die Schreys vor ein paar Monaten eine Kidnapping-Versicherung abgeschlossen haben, macht misstrauisch.

Das Weimarer „Tatort“-Team ist in Höchstform. „Der letzte Schrey“ ist sehr spezieller und manchmal auch ziemlich drastischer, spannender und witziger Krimi. Murmel Clausen (der gerade auch an den Drehbüchern der tollen Amazon-Serie „Der Beischläfer“ beteiligt war) hat für Nora Tschirner und Christian Ulmen kuriose Dialoge geschrieben und konfrontiert sie nicht nur mit herrlich grenzdebilen Entführern, sondern auch mit abstruser Strickmode.

Ausstrahlung: ARD, Pfingstmontag, 1. Juni 2020




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