Tatort-Vorschau: „Unklare Lage“ aus München Im Dauerlauf durch München

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Endlich ist ein Tatort des Teams Batic und Leitmayr mal wieder spannungsgeladen. Der Fall ist brisant und hat ein reales Vorbild: Wer ist der junge Amokläufer, der ganz München in Atem hält?

Die Kommissare Batic (im Bild: Miroslav Nemec) und Leitmayr müssen in einer Amoklage einen kühlen Kopf bewahren. Foto: BR/Hagen Keller 13 Bilder
Die Kommissare Batic (im Bild: Miroslav Nemec) und Leitmayr müssen in einer Amoklage einen kühlen Kopf bewahren. Foto: BR/Hagen Keller

Stuttgart - Für den Einkaufszettel am Samstag: Am Sonntagabend ist Nervennahrung und Blutdrucksenkendes gefragt. Denn der „Tatort: Unklare Lage“ aus München lässt den Puls rasen. Die Bedrohungslage ist eine, die München so ähnlich schon mal tatsächlich erlebt hat, und der Rest der Republik fieberte mit. Es geht um den jugendlichen Amokläufer Tom Scheuer (Manuel Steitz), der einen Menschen erschießt und danach ganz München in Atem hält. So, wie es 2016 nach dem Angriff eines 18-Jährigen auf das Olympia-Einkaufszentrum in München der Fall war.

Die Verbindung mit dem echten Fall von 2016 wird nicht nur angedeutet, sondern explizit ausgesprochen. Das ist ein hervorragender Kunstgriff des Drehbuchautors Holger Joos, spannungsgeladen umgesetzt mit starker Besetzung von der Regisseurin Pia Strietmann. Ein Fall, der atemlos macht und mitreißt, weil er Schicksale auf allen Seiten beleuchtet.