Tierquälerei in Brandenburg Eichhörnchen mutmaßlich lebendig an Baum genagelt

Von red 

Es ist ein schrecklicher Fall von Tierquälerei: Im Netz kursiert das Foto eines Eichhörnchens, das an einen Baum genagelt wurde. Peta setzt nun eine hohe Belohnung für Hinweise auf den Täter aus.

Tierquälerei in Bad Liebenwerda. Foto: ©S.-A. Eulitz
Tierquälerei in Bad Liebenwerda. Foto: ©S.-A. Eulitz

Bad Liebenwerda/Stuttgart - Ein Eichhörnchen mit gespreizten Gliedmaßen an einen Baum genagelt, am Stamm Kratzspuren, die mutmaßlich von einem hoffnungslosen Überlebenskampf des Tieres zeugen. Diese grausamen Szenen legt ein Foto nahe, das ein Nutzer auf Facebook veröffentlichte.

Laut der Tierrechtsorganisation Peta entdeckte eine 18-Jährige aus Bad Liebenwerda am Mittwochmorgen um 7.50 Uhr das Eichhörnchen auf dem Weg zur Arbeit. Ein Unbekannter soll das hilflose Tier demnach an einen Baum in der Riesaer Straße in Höhe der Hausnummer 27 genagelt haben.

Peta bietet hohe Belohnung

„Da Kratzspuren an dem Baum zu sehen waren, geht die Zeugin davon aus, dass das Tier dort lebendig fixiert wurde“, schreiben die Aktivisten. Als eine weitere Zeugin das Eichhörnchen gegen 9.45 Uhr ansehen wollte, war das tote Tier Peta-Angaben zufolge nicht mehr da. Die Polizei in Bad Liebenwerda war am Samstag nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Peta hat 1000 Euro Belohnung für Hinweise zu der grausamen Tat ausgesetzt. Zeugen können sich telefonisch unter 0711-8605910 oder per E-Mail bei der Tierschutzorganisation melden – auch anonym.