Topmodel Bar Refaeli Wer wird denn in die Luft gehen?

Von Inge Günter 

Israels Topmodel Bar Refaeli will einen israelischen Firmenerben ehelichen. So weit, so gut. Aber jetzt erregt ein beantragtes Flugverbot während der Hochzeitsfeier die Nation, berichtet unsere Korrespondentin Inge Günther.

Bar Refaeli hat manchmal Pech mit dem Heiraten. Foto: AFP 6 Bilder
Bar Refaeli hat manchmal Pech mit dem Heiraten. Foto: AFP

Jerusalem - Hochzeitsvorbereitungen können eine nervenzerrende Angelegenheit sein. Die extravagante Feier, die für Donnerstag geplant ist, wenn das Supermodel Bar Refaeli dem israelischen Geschäftsmann Adi Ezra, einem reichen Erben des Nahrungsimporteurs ME Holdings, das Ja-Wort geben wird, hat im Voraus sogar heftige Luftturbulenzen ausgelöst. Nicht nur, dass das glamouröse Paar im Helikopter zu den geladenen Gästen nieder schweben will. Die eigens engagierte Firma, die Israels Hochzeit des Jahres in Bild und Film dokumentieren soll, hat vor, zu diesem Zweck auch einen Zeppelin und fünf Drohnen steigen zu lassen.

Sie hatte daher beantragt, den Luftraum über dem Großereignis im Carmel-Wald auf drei Quadratkilometern zu sperren. Begründung: eine solche Maßnahme diene der allgemeinen Flugsicherheit. Israelische Medien mutmaßten, es gehe den Organisatoren mehr darum, Paparazzi in gecharterten Privatmaschinen bei dem exklusiven Event außen vor zu halten.    

Das Flugverbot sollte zunächst genehmigt werden

Jedenfalls willigte der Chef der israelischen Luftfahrtbehörde, ein ehemaliger Kampfpilot, zunächst in die gewünschte Sperrung ein, zog sich damit allerdings den Zorn von Kollegen mit zivilem Flugschein zu. Wenn man den Luftraum zum Schutz der Privatsphäre von Promis schließe, erboste sich ein Pilot, könne man genauso gut den Ayalon Highway, die Stadtautobahn in Tel Aviv, dicht machen, damit ja kein Fotograf im Vorbeifahren ihre Villa ablichte.

Es folgte ein nationaler Aufschrei, zumindest über den Wolken müsse die Freiheit grenzenlos bleiben.   In einem Kommentar der Tageszeitung „Haaretz“ wurde gar spekuliert, besagter Luftfahrtchef habe aus Gefälligkeit den achtstündigen Flugbann verhängt, um selbst zur Hochzeit eingeladen zu werden.




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