Tour de France Einspruch wirkungslos – Tony Martin bleibt ausgeschlossen

Von red/dpa 

Der Ausschluss des viermaligen Zeitfahr-Weltmeisters Tony Martin von der Tour de France bleibt bestehen. Am Donnerstagvormittag wurde ein Einspruch gegen die Disqualifikation abgewiesen.

Tony Martin ist von der diesjährigen Tour de France ausgeschlossen worden. Foto: dpa
Tony Martin ist von der diesjährigen Tour de France ausgeschlossen worden. Foto: dpa

Embrun - Der deutsche Radprofi Tony Martin und der Engländer Luke Rowe bleiben auch nach dem Einspruch ihrer Teams Jumbo-Visma und Ineos von der 106. Tour de France ausgeschlossen. Dies bestätigte der Radsport-Weltverband UCI am Donnerstagmorgen vor dem Start der 18. Etappe in Embrun.

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Die beiden Fahrer waren auf der 17. Etappe aneinander geraten und anschließend von den Rennkommissaren disqualifiziert worden. „Es tut mir sehr leid, das war eine dumme Aktion. Deswegen zwei Fahrer auszuschließen, ist sehr hart“, sagte Martin dem ZDF am Donnerstagmorgen in Embrun.

Der viermalige Zeitfahr-Weltmeister Martin und Rowe entschuldigten sich noch am Abend in einem gemeinsamen Video und baten um eine zweite  Chance. Diese gaben ihnen die Tour-Verantwortlichen vor den vier letzten Etappen in den Alpen und nach Paris nicht mehr. Martin hatte Jumbo-Visma zum Auftakt in Brüssel zu einem deutlichen Sieg im Mannschaftszeitfahren geführt.

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