Trainerteam des VfB Stuttgart Mehr Manpower für mehr Entwicklung

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Vier Neuzugänge verzeichnet das Trainer- und Funktionsteam des VfB Stuttgart. Trainer Pellegrino Matarazzo erklärt, warum es heutzutage so viel Manpower braucht.

Peter Perchthold, Pellegrino Matarazzo, Michael Kammermeyer, Michael Wimmer, Uwe Gospodarek – ein Teil des vergrößerten Trainer- und Funktionsteams (v.l.n.r.). Foto: Baumann 28 Bilder
Peter Perchthold, Pellegrino Matarazzo, Michael Kammermeyer, Michael Wimmer, Uwe Gospodarek – ein Teil des vergrößerten Trainer- und Funktionsteams (v.l.n.r.). Foto: Baumann

Stuttgart - Insgesamt 33 Spieler hat der VfB Stuttgart aktuell in seinem Profikader, 19 davon sind 24 Jahre oder jünger. Das Durchschnittsalter beträgt gerade einmal 23,45 Jahre. Viele Spieler also, die noch lange nicht am Ende ihrer Entwicklung sind, die es noch zu formen gilt. Diesem Umstand trägt der VfB mit einem deutlich vergrößerten Funktionsteam Rechnung.

Lesen Sie hier: Das ist der VfB-Kader zum Trainingsauftakt

Neben den bisher vier Neuzugängen im Kader – Waldemar Anton, Gregor Kobel, Pascal Stenzel und Konstantinos Mavropanos (nur ausgeliehen) – verzeichnete der Staff des Bundesligisten ebenfalls vier Neue. Peter Perchthold (Co-Trainer), Michael Kammermeyer (Co-Trainer), Oliver Bartlett (Athletiktrainer) und Dino Poimann (Sportpsychologe) gehören nun fest dazu. Mit Rainer Widmayer hat ein Trainer das Funktionsteam verlassen – seine Aufgabe übernimmt Perchthold. Der kennt als ehemaliger Kapitän des VfB Stuttgart II die Weiß-Roten genau und soll laut Sportchef Sven Mislintat die „wichtige Schnittstelle zum Nachwuchsbereich“ besetzen, wo Widmayer „eine Lücke hinterlassen hat“.

Dass das Funktionsteam nun noch breiter aufgestellt ist – insgesamt kümmern sich 23 Personen um die Geschicke der Mannschaft – dies sehen die Verantwortlichen als notwendig an. „Es war wichtig, aufzurüsten. Ich finde, wir haben uns auch inhaltlich gut verstärkt“, meint Trainer Pellegrino Matarazzo, der ein großes Augenmerk auf die Ausbildung der jungen Spieler legen will: „Wir wollen uns ja weiterentwickeln, haben viele junge Spieler mit viel Potenzial – und dafür brauchst du Manpower.“ Mit dieser soll es dann gelingen, den gestiegenen Anforderungen des modernen Fußballs gerecht zu werden, so Matarazzo weiter. Ob die Rechnung „mehr Manpower für mehr Entwicklung“ auch aufgeht, werden die nächste Wochen und Monate zeigen.

In der Bilderstrecke haben wir einige Impressionen vom Trainingsauftakt zusammengestellt.




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