Tübinger Bürgerentscheid Falsches FDP-Logo in Infobroschüre

In einer Informationsbroschüre in Tübingen wurde ein falsches Logo abgedruckt  (Symbolfoto). Foto: imago images / photothek/Thomas Trutschel/photothek.net
In einer Informationsbroschüre in Tübingen wurde ein falsches Logo abgedruckt (Symbolfoto). Foto: imago images / photothek/Thomas Trutschel/photothek.net

Bei der Vorbereitung des Bürgerentscheids über die Regional-Stadtbahn in Tübingen gab es eine Panne. Ein falsches Logo der FDP wurde abgedruckt.

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Tübingen - Panne bei den Vorbereitungen zum Bürgerentscheid über die Regional-Stadtbahn in Tübingen: In der Informationsbroschüre ist das falsche FDP-Logo abgebildet, wie die Stadt am Freitag mitteilte. Hintergrund sei, dass die Stadtverwaltung der erstellenden Agentur kein Logo der FDP geschickt hatte. Damit die Fraktionen einheitlich abgebildet sind, habe die Agentur ein Logo auf der Internetseite der FDP heruntergeladen und eingefügt, hieß es. „Bei der Freigabe der Broschüre ist dieser Fehler niemandem aufgefallen.“

Zudem sei der Stadtverwaltung noch ein zweiter Fehler unterlaufen: Unter der Stellungnahme der Fraktion sei der Zusatz „Für die Fraktion der FDP Dietmar Schöning“ nicht abgedruckt worden. „Wir bedauern diese Fehler und den dadurch entstandenen Eindruck, dass der Kreisverband von seiner demokratisch getroffenen Entscheidung, sich gegen den Bau der Innenstadtstrecke auszusprechen, abgerückt sei“, erklärte Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) laut Mitteilung. „Fehler passieren, es ist wichtig, sie klarzustellen und zu beheben.“

Korrekte Fassung nun online

In Abstimmung mit dem FDP-Kreisverband seien das Logo aus der Online-Broschüre herausgenommen und der Verweis auf Herrn Schöning eingefügt worden. Wer sich die korrekte Fassung anschauen will, findet sie unter www.tuebingen.de/regionalstadtbahn im Internet.

Am 26. September - parallel zur Bundestagswahl - können die Tübinger darüber entscheiden, ob dort die Innenstadtstrecke der Regional-Stadtbahn Neckaralb gebaut werden soll. Sie würde die Universitätsstadt mit dem Umland - etwa Reutlingen, Herrenberg oder Metzingen - verbinden. Rund 69 300 Menschen können ihr Votum abgeben.

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