TV-Serie „Philip K. Dick’s Electric Dreams“ „Breaking Bad“ trifft „Blade Runner“

Das Teaserplakat für die Science-Fiction-Serie „Philip K. Dick’s Electric Dreams“ Foto: Amazon Prime
Das Teaserplakat für die Science-Fiction-Serie „Philip K. Dick’s Electric Dreams“ Foto: Amazon Prime

Was haben Filme und Serien wie „Blade Runner“, „Minority Report“ und „Total Recall“ gemeinsam? Die Vorlagen stammen alle von Philip K. Dick. Nun widmet sich eine eigene TV-Serie der Fantasie des US-amerikanischen Science-Fiction-Autors.

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Stuttgart - Wer einen Science-Fiction machen und auf Nummer sicher gehen will, verfilmt einen Stoff von Philip K. Dick (1928-1982). Der US-Amerikaner, der rund 120 Kurzgeschichten und über 40 Romane geschrieben hat, ist nicht nur einer der bedeutendsten und in seinen Ideen wagemutigsten Sci-Fi-Autoren, er hat auch mit seinen gerne philosophische Themen verarbeitenden Geschichten dem Kino (und neuerdings auch dem Fernsehen) jede Menge Klassiker beschert: Ridley Scotts „Blade Runner“ basiert beispielsweise auf Dicks Kurzgeschichte „Träumen Androiden von elektrischen Schafen?“.

Außerdem stammen von ihm die Vorlagen für Filme und Serien wie „Total Recall“, „Screamers“, „Impostor“, „Minority Report“, „Paycheck“ oder „A Scanner Darkly“. Und die Serie „The Man In The High Castle“, die auf einer Story beruht, für die Dick Anfang der 1960er Jahre den Science-Fiction-Preis Hugo Award erhielt, ist derzeit die weltweit meistgesehene Serie bei Amazon Prime.

Kein Wunder also, dass Amazon Prime jetzt auch noch versucht, das Gesamtwerk Philip K. Dicks auszuschlachten. Die britische Science-Fiction-Serie „Philip K. Dick’s Electric Dreams“, die bereits im September in Großbritannien ausgestrahlt wurde, feiert am 12. Januar 2018 in Deutschland bei Amazon Prime Video Premiere. Alle zehn Episoden der neuen Sci-Fi-Anthologieserie sollen dann in deutscher Synchronfassung und englischer Originalversion verfügbar sein.

Zur Besetzung zählen einige Serien-Superstars: Neben Bryan Cranston aus „Breaking Bad“ und Anna Paquin aus „True Blood“ spielen beispielsweise Steve Buscemi, Greg Kinnear, Terrence Howard und Maura Tierney. Jede Episode basiert auf einer Kurzgeschichte von Philip K. Dick. „Philip K. Dick’s Electric Dreams“ wurde von amerikanischen und britischen Autoren und Regisseuren umgesetzt, darunter Ronald D. Moore („Outlander“), Michael Dinner („Justified, Sneaky Pete“) und Jack Thorne („Harry Potter und das verwunschene Kind“). Die Geschichten spielen mal 5, mal 5000 Jahre in der Zukunft.




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