TV-Show „Ninja Warrior Germany Allstars“ Kim Marschner ist der beste Ninja-Athlet

Kim Marschner bezwang als einziger die  Himmelsleiter. Foto: TVNOW/Markus Herterich 14 Bilder
Kim Marschner bezwang als einziger die Himmelsleiter. Foto: TVNOW/Markus Herterich

Mit einem kühlen Kopf und jeder Menge Muskelkraft siegt Kim Marschner aus Schorndorf bei der TV-Show „Ninja Warrior Germany Allstars“.

Rems-Murr: Isabelle Butschek (ibu)
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Schorndorf - Im Herbst musste sich Kim Marschner in der TV-Show „Ninja Warrior Germany“ noch mit dem zweiten Platz zufriedengeben – jetzt konnte er bei der ersten Auflage des Spezials „Ninja Warrior Germany Allstars“ als Sieger und mit 50 000 Euro Preisgeld aus dem Parkour gehen.

Das Besondere an dieser Variante der Erfolgssendung: Nur die besten Athleten der bisherigen Ninja-Shows traten in direkten Duellen gegeneinander an. Kim Marschner absolvierte bereits die Vorrunde souverän und behielt auch im Finale der besten 20 Athleten einen kühlen Kopf.

Marschner schreibt Geschichte an den Sprungfedern

Seine beiden Durchgänge in den zwei verschiedenen Parkours ließen die beiden Moderatoren Jan Köppen und Frank Buschmann schier sprachlos zurück. Vor allem als der 1,67 Meter große Sportler sich anschickte, die sogenannten Sprungfedern anders als alle anderen Athleten ohne Zwischenschwünge zu überwinden. „Das wird viral gehen“, war sich Moderatorin Laura Wontorra sicher, und Kim Marschner betonte: „Der Parkour war wie für mich gemacht.“

Als einziger der letzten fünf Athleten bezwang Kim Marschner alle 35 Stufen der Himmelsleiter in sensationellen 34,64 Sekunden – dabei wird eine Stange mit einer Klimmzug-Bewegung zwischen parallelen Sprossen nach oben bewegt. Auch beim Finale am sogenannten Power-Tower war er schließlich der Schnellste.

Lesen Sie mit unterem Plus-Angebot: Mit Leichtigkeit schafft er die Bestzeit

„Was ein Abend. Ich kann es immer noch kaum fassen, was sich da ereignet hat“, beschreibt Kim Marschner seine Gefühlslage auf seiner Facebook-Seite.

Der 23-Jährige aus Schorndorf ist hauptberuflicher Sportkletterer und als solcher im Nationalkader. Als Ziel hat er sich gesetzt, bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris dabei zu sein. Kim Marschner arbeitet zudem bei seinen Eltern, die in Korb mit dem Active Garden eine Kletter- und Boulderhalle betreiben. Vor zwei Jahren hat die Familie zudem eine weitere Boulderhalle in Waiblingen eröffnet, in der es zudem einen Ninjaparkour gibt.

Bei „Ninja Warrior Germany“ ist Kim Marschner bereits dreimal angetreten, zweimal schaffte er es ins Finale, einmal schied er bereits verletzt in der Vorrunde aus. Der stets ruhige und zurückhaltende Sportler gehörte als sehr guter Kletterer immer zum Favoritenkreis der TV-Show – wie auch seine Freunde Philipp und Moritz Hans, die ebenfalls im Finale von „Ninja Warrior Germany Allstars“ vertreten waren. Mit Yasin El Azzazzy stammte noch ein weiterer Finalteilnehmer aus der Region Stuttgart.




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