TV-Vorschau Der erste neue „Tatort“ kommt aus Wien

Von Frank Rothfuss 

Jetzt wird’s sportlich: Das Team Eisner/Fellner (Adele Neuhauser/Harald Krassnitzer) muss in einer Muckibude ermitteln. Und es ist ja bekannt: wenn viel Kraft in den Muskeln steckt, fehlt sie leider oft an anderer Stelle...

So blicken doch eigentlich nur Mörder, die sich vor neugierigen Fragen fürchten! Foto: ORF/Hubert Mican 7 Bilder
So blicken doch eigentlich nur Mörder, die sich vor neugierigen Fragen fürchten! Foto: ORF/Hubert Mican

Stuttgart - Der „Tatort“ ist aus der Sommerpause zurück. Und beginnt mit einem Schocker. Die Puppenbauer und Maskenbildner durften sich austoben – und eine Leiche basteln, die von einem Zug zerteilt wurde. Ihre Arbeit wird genüsslich von der Kamera gezeigt. Wer empfindsam ist oder noch das Abendessen verdaut, sollte in den ersten Minuten nicht so genau hinschauen.

Das war es dann aber auch mit der Aufregung im neuesten Fall „Pumpen“ der Wiener Kommissare Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser). Routiniert ermitteln sie sich durch die 90 Minuten. Der Tote auf den Gleisen heißt Iovan Savic. Schnell stellt sich heraus: er wurde betäubt. Trainiert, also Eisen gepumpt, hat er in einer Muckibude. Dort gibt es ziemlich große, kräftige Jungs, die böse dreinschauen. Und offenbar mit Anabolika handeln. War das der Grund für den Mord? Wenig überraschend taugt die erste zu offensichtliche Spur nichts. Also weiter zu Spur zwei. Gemächlich treibt der Film voran, gepaart mit dem üblichen Schmäh, den privaten Plänkeleien und ein wenig Sozialkritik ergibt das gediegene Unterhaltung nach bewährtem Rezept. Überraschend ist allenfalls am Schluss der Täter. Und nervenzerfetzend nur der genaue Blick auf die Leiche.




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