Unfall auf der A66 Verdächtiger will Deal nach tödlicher Kollision

Von red/dpa 

Ein Sportwagenfahrer befindet sich nach einer tödlichen Kollision auf der A66 weiterhin auf der Flucht. Nun hat er der Staatsanwaltschaft einen Deal angeboten – ohne Erfolg.

Bei dem Unfall kam eine 70-jährige Autofahrerin ums Leben. Foto: dpa/Robin von Gilgenheimb
Bei dem Unfall kam eine 70-jährige Autofahrerin ums Leben. Foto: dpa/Robin von Gilgenheimb

Hofheim - Nach der tödlichen Kollision auf der A66 bei Hofheim am Taunus ist ein Verdächtiger weiter flüchtig. Er habe der Frankfurter Staatsanwaltschaft einen Deal angeboten, auf den die Behörde aber nicht eingegangen sei, sagte deren Sprecherin Nadja Niesen am Mittwoch. Der verdächtige Fahrer eines Sportwagens habe sich stellen wollen unter der Bedingung, dass der Haftbefehl gegen ihn aufgehoben werde. Die Voraussetzungen dafür bestünden aber weiter, sagte Niesen. Zuvor hatte hessenschau.de darüber berichtet.

Ermittlungen laufen

Die Ermittler hatten zunächst angenommen, dass drei Beteiligte an einem illegalen Autorennen einen Unfall verursachten, bei denen eine 70-Jährige starb. Inzwischen geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass ein weiterer Autofahrer kurz vor dem Unfall am 10. Oktober ausscherte, worauf einer der Sportwagenfahrer bei hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und gegen den Wagen prallte, dessen Fahrerin starb.

Gegen insgesamt drei Sportwagenfahrer wird nun nicht mehr wegen Mordes, sondern wegen „Teilnahme an verbotenen Kraftfahrzeugrennen“ ermittelt. Zwei Fahrer waren für eine Woche in Untersuchungshaft genommen worden. Der dritte Fahrer war geflüchtet.




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