Urban Knitting oder Guerilla Knitting nennt sich der Trend, der Gegenstände im öffentlichen Raum bunt einkleidet. Jüngst sind die Sitzbänke am Hallenbad im Rosental eingestrickt worden.

Filderzeitung: Sandra Hintermayr (shi)

Vaihingen - Straßenschilder, Geländer, Laternen und sogar Statuen oder Bäume – vor dieser Form der Umgestaltung ist kein Gegenstand im öffentlichen Raum sicher: Urban Knitting, auch bekannt als Guerilla-Knitting, bezeichnet das Anbringen gestrickter Accessoires an urbanen Objekten.

Aus den USA schwappte der Trend in den vergangenen Jahren nach Europa und Deutschland. Die hauptsächlich weiblichen „Knitter“ wollen damit die Stadt verschönern. In der vergangenen Woche schmückten die bunten Maschen die Sitzbänke vor dem Hallenbad im Rosental.

Gesetzlich stellen die Strickereien keine Sachbeschädigung dar, werden aber nicht von allen Stadtverwaltungen gerne gesehen. Wie lange die gestrickten Graffitis die Balken der Vaihinger Bänke zieren, bleibt also abzuwarten.

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