US-Schauspieler Charlie Sheen will Vorbehalte gegen HIV-Infizierte abbauen

Von red/AFP 

US-Schauspieler Charlie Sheen sieht sich als gutes Beispiel: „Es wäre schön, wenn noch mehr Prominente ihre HIV-Erkrankung öffentlich machen würden“, sagte Sheen jetzt in einem Interview.

„Mehr Prominente sollten ihre HIV-Erkrankung öffentlich machen“, meint Charlie Sheen. Foto: EPA
„Mehr Prominente sollten ihre HIV-Erkrankung öffentlich machen“, meint Charlie Sheen. Foto: EPA

München - US-Schauspieler Charlie Sheen will durch das öffentliche Bekenntnis zu seiner HIV-Infektion mit gutem Beispiel vorangehen. „Es wäre schön, wenn noch mehr Prominente ihre HIV-Erkrankung öffentlich machen würden“, sagte Sheen dem „Playboy“ in einem am Dienstag vorab veröffentlichten Interview. „Das würde der Sache helfen.“ Es gebe immer noch „viele Vorurteile gegenüber HIV-positiven Menschen, und ich hoffe, das zu ändern“.

Sein neuestes Engagement als Werbegesicht für die Kondome eines Sextoys-Herstellers sieht der 50-Jährige dementsprechend auch als seine Pflicht an: „Ob ich will oder nicht: Es ist wichtig, über Geschlechtskrankheiten aufzuklären“, sagte er. Seinen früheren exzessiven Lebensstil sehe er inzwischen kritisch: „Ich kann meine Vergangenheit nicht gerade empfehlen“, sagte Sheen.

Als HIV-Infizierter wolle er seine Zeit sinnvoll nutzen: „Ich will gesund bleiben und Gutes tun. Ich will Frieden mit der Vergangenheit schließen, im Jetzt leben und in die Zukunft blicken.“




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