Veganer gegen Fleischesser Andreas „Bär“ Läsker kritisiert Benefiz-Essen von Frank Zander

Neben Gänsebraten gibt es bei der Weihnachtsfeier für Obdachlose von Frank Zander auch warme Kleidung, kleine Geschenke und ein Showprogramm. Foto: dpa
Neben Gänsebraten gibt es bei der Weihnachtsfeier für Obdachlose von Frank Zander auch warme Kleidung, kleine Geschenke und ein Showprogramm. Foto: dpa

Schlagersänger Frank Zander bekocht kurz vor Weihnachten 3000 Obdachlose mit Gänsekeulen und erntet dafür heftige Kritik vom Veganer Andreas Läsker. Die Debatte löst eine hitzige Diskussion im Netz aus.

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Stuttgart - Im Netz tobt der Ärger um die Weihnachtsgans. Wie jedes Jahr zu Weihnachten serviert Schlagersänger Frank Zander wenige Tage vor Weihnachten in einem Berliner Hotel 3000 Obdachlosen Gänsekeulen. Das schmeckt dem strikten Veganer und Stuttgarter Andreas Läsker überhaupt nicht. Der Manager der Fantastischen Vier kritisierte auf Facebook: „Ganz toll, Herr Zander. Das bedeutet, viele hundert Gänse mussten ihr Leben lassen. Aber jetzt ist er wieder ein Held. Die Obdachlosen hätten sich auch über vegane Buletten mit dunkler Soße, Rotkohl und Kartoffelknödel gefreut. Und über einen Mandelmilch-Zimtpudding hinterher. Und kein Tier hätte sterben müssen.“

Der Post ist inzwischen von Läskers Seite verschwunden, Nutzer machten aber vorher noch Screenshots, die auch einige der ersten Kommentare dazu zeigen:

Viele Tierschützer und Anhänger der fleischlosen Ernährung haben Andreas „Bär“ Läsker ihre Unterstützung ausgesprochen. Es hätten nicht nur viele Mastgänse dafür leiden müssen, sondern die Weihnachtsgans sei auch noch ungesund.

Doch nicht alle teilen diese Meinung. Menschenleid dürfe nicht mit dem Leid geschlachteter Tiere aufgewogen werden, heißt es in einem Kommentar. Eine andere Nutzerin kritisiert, dass Vegetarier ständig versuchen würden, den Fleischessenden ihre Ernäherungsweise aufzuzwingen:

Häufig wird gefordert, Andreas Läsker solle sich selbst an den Herd stellen, ein veganes Menü zaubern und es an Obdachlose verteilen, anstatt zu meckern.




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