Verfolgungsjagd in Schorndorf Mutmaßlicher Dealer will fliehen

In der Wohnung des Mannes fand die Polizei mindestens eine Schreckschusswaffe (Symbolbild). Foto: Phillip Weingand/StZN
In der Wohnung des Mannes fand die Polizei mindestens eine Schreckschusswaffe (Symbolbild). Foto: Phillip Weingand/StZN

Die Polizei will ein Auto kontrollieren. Schnell wird klar, warum der Fahrer nicht freiwillig anhalten wollte. In der Wohnung des Mannes entdecken die Fahnder noch mehr – und nicht nur Drogen.

Rems-Murr: Phillip Weingand (wei)
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Schorndorf - Nach einer kurzen Verfolgungsjagd hat die Polizei am Samstagnachmittag in Schorndorf einen mutmaßlichen Drogenhändler dingfest gemacht. Gegen 17.45 Uhr wollte die Besatzung eines Streifenwagens in der Schorndorfer Straße einen Seat kontrollieren. Dessen Fahrer versuchte, davonzufahren und warf dabei einen Rucksack weg. Die kurze Flucht endete jedoch in der Friedensstraße – einer Sackgasse.

Fünf Kilogramm Marihuana und Waffen in der Wohnung entdeckt

Der 27-Jährige wurde festgenommen. Sein Rucksack konnte sichergestellt werden. Darin fand die Polizei mehrere hundert Gramm Marihuana sowie eine „hohe vierstellige Bargeldsumme“. Die Staatsanwaltschaft ordnete daraufhin an, die Schorndorfer Wohnung des Mannes zu durchsuchen.

Dort machten die Beamten einen noch größeren Fund: Sie entdeckten gut fünf Kilogramm Marihuana, Waffen und weiteres Bargeld im vierstelligen Bereich, das mutmaßlich aus Drogenverkäufen stammt. Laut einem Polizeisprecher handelt es sich bei den Waffen um Schreckschusswaffen und Messer.

Legt man einen Durchschnittspreis von zehn Euro pro Gramm Marihuana zugrunde, hätten die sichergestellten Drogen beim Verkauf auf der Straße mindestens 50 000 Euro eingebracht. Ein Haftrichter schickte den Mann in Untersuchungshaft. Nun laufen die Ermittlungen zum Netzwerk des mutmaßlichen Dealers.




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