Verwaltungsgerichtshof zu Corona-Einschränkungen Hoffnung für Café in Seniorenresidenz im Kreis Lörrach

Zumindest in Seniorenheimen gibt es Hoffnung für Café-Betreiber. Foto: dpa/Peter Kneffel
Zumindest in Seniorenheimen gibt es Hoffnung für Café-Betreiber. Foto: dpa/Peter Kneffel

Das Robert-Koch-Institut hat seine Ansicht geändert: Geimpfte und Genesene sind nicht mehr ansteckend, so die Wissenschaftler. Das hat Auswirkungen – auch in den Seniorenresidenzen im Land.

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Mannheim - Die Gastronomie in einem Seniorenzentrum im Landkreis Lörrach hat gute Chancen, doch wieder öffnen zu dürfen. Noch am 18. März hatte es der Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Mannheim abgelehnt, die Einrichtung für geimpfte Bewohner und Mitarbeiter sowie für genesene Covid-Patienten zu öffnen. Begründung damals: Es sei nicht gesichert, ob diese Personengruppe das Virus weitergeben könne. Inzwischen hat das Robert-Koch-Institut seine Einschätzung geändert. Es vertritt die Meinung, dass Geimpfte und Genesene keine Gefahr darstellen.

Aus formalen Gründen wird ein vergleich vorgeschlagen

Nun hat auch der VGH seine Begründung gewechselt. Er schlägt den Beteiligten die Öffnung des Cafés im Wege eines Vergleiches vor. Der Beschluss vom März kann aus formalen Gründen nicht geändert werden. Bis nächsten Montag müssen sich die Betreiber und das Landratsamt Lörrach zu dem Vorschlag äußern.

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