VfB-Einzelkritik gegen Gladbach Erfrischende Elemente

Lachen und kuscheln: die VfB-Profis können gegen Gladbach viel bejubeln Foto: dpa
Lachen und kuscheln: die VfB-Profis können gegen Gladbach viel bejubeln Foto: dpa

Stuttgart - Drei Punkte sind immer gut, natürlich. Aber der VfB hat beim 2:0-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach auch eine erdrückende Negativserie beendet: den Stuttgartern gelang der erste Heimsieg in diesem Jahr. Und das mit einer ansehnlichen Leistung. Unglaublich. Der Brustringer verteilt daher viel Lob, tadelt aber auch zwei Spieler. Die Einzelkritik.

Sven Ulreich: Note 3

Der Torhüter wurde so gut wie gar nicht geprüft. Und bei den wenigen Szenen, die er hatte, wirkte er sicher und souverän.

Gotoku Sakai: Note 3,5

Der Rechtsverteidiger aus Japan war sehr bemüht, auch im Aufbauspiel. Aber einige Fehlpässe trübten das Gesamtbild.

Antonio Rüdiger: Note 2

Ohne Fehler agierte der 20-Jährige in der Abwehrarbeit. Der Innenverteidiger gewann jeden Zweikampf und jedes Kopfballduell.

Georg Niedermeier: Note 2,5

Der gebürtige Münchner zeigte sich defensiv stark, aber mit Problemen in der Spieleröffnung. Gegen die schwachen Gladbacher fiel dies allerdings nicht ins Gewicht.

Cristian Molinaro: Note 2

Hinten war der Italiener nicht gefordert, so bemühte er sich erfolgreich um Akzente in der Offensive. Zudem holte er den Freistoß heraus, der zum 1:0 führte.

Traoré verwirrt die Gladbacher

Arthur Boka: Note 3

Der Ivorer fühlt sich in seiner neuen Rolle im zentralen Mittelfeld recht wohl. Denn dort kann er seine Defensivschwächen gut kaschieren.

Christian Gentner: Note 2

In der Kategorie „Phrasen, die zu schön sind um sie aussterben zu lassen“, präsentieren wir heute: Allein Gentners Tor zum 2:0 war das Eintrittsgeld wert. Ansonsten war er laufstark wie immer.

Martin Harnik: Note 4

Wie schon seit Wochen zeigte sich der Österreicher auch gegen Mönchengladbach außer Form. Er kam nur zu einer Torchance – ansonsten lief das Spiel an ihm vorbei.

Alexandru Maxim: Note 2,5

Der Rumäne bemühte sich um kreative Elemente, zwar nicht immer erfolgreich, war aber in Ansätzen dennoch eine Bereicherung für das Spiel des VfB.

Ibrahima Traoré: Note 2

Er verwirrte die Gladbacher gleich in der Anfangsphase mit einigen Dribblings. Bis zum Ende war er ein erfrischendes Element.

Vedad Ibisevic: Note 5

Der Bosnier fand überhaupt keine Bindung zum Spiel. Der Stürmer bewegte sich kaum und zeigte keine Torgefahr.