VfB-Einzelkritik gegen Hannover Quälend langweilig

Christian Gentner und seinen Teamkollegen ist offensiv wenig gelungen. Foto: Baumann 20 Bilder
Christian Gentner und seinen Teamkollegen ist offensiv wenig gelungen. Foto: Baumann

Hannover - Beim unglaublich zähen 0:0 in Hannover fehlte dem VfB die Konsequenz in der Offensive, sonst wäre gegen die noch schwächeren Hausherren ein Sieg möglich gewesen. Zumindest die Innenverteidiger konnten überzeugen. Die Einzelkritik:

Sven Ulreich: Note 3

Mit kurzen Sprints vor seinem Strafraum vertrieb sich der Torwart die Zeit. Beschäftigungslos stand er ansonsten zwischen den Pfosten und bekam keine Gelegenheit, sich auszuzeichnen.

Gotoku Sakai: Note 4

Unspektakuläre Partie des Japaners – doch immerhin: er war zumindest etwas besser als sein Landsmann mit gleichem Namen, der für Hannover hinten rechts verteidigte.

Serdar Tasci: Note 2-3

Umsichtiger Abwehrchef, der die wenige Arbeit, die er zu verrichten hatte, ohne größere Mühe bewältigte und große Sicherheit ausstrahlte.

Antonio Rüdiger: Note 2-3

Der lange Innenverteidiger überzeugte im Zweikampf und demonstrierte diesmal, dass er auch spielerisch Fortschritte macht. Gute Partie des Eigengewächses, das mit zunehmender Spielpraxis stabiler wird.

Cristian Molinaro: Note 4-5

Der Italiener ließ auf seiner linken Abwehrseite kaum etwas zu, was aber vor allem an den harmlosen Hannoveranern lag. Offensiv konnte er wenig beitragen.

Arthur Boka: Note 4

Mit seiner Technik und seiner Robustheit war er zwar erneut durchaus bereichernd für das defensive Mittelfeld. Seine Pässe in die Spitze jedoch gingen meist ins Leere.

Christian Gentner: Note 4

Der Marathonmann im Mittefeld absolvierte wieder ein beachtliches Pensum – schaffte es aber nur selten, entscheidende Akzente zu setzen.

Alexandru Maxim: Note 4-5

Nach seiner guten Leistung gegen Dortmund blieb der neue Hoffnungsträger diesmal sehr blass. Konnte sich kaum durchsetzen, auch seinen Standards fehlte die Präzision.

Shinji Okazaki: Note 5

Harmlos seine Torschüsse, kraftlos seine Zweikämpfe – der Japaner bot bis zu seiner Auswechslung eine schwache Partie.

Ibrahima Traoré: Note 4-5

Nicht nur seinen Sololäufen fehlte diesmal die Effizienz. Zu selten gelang es dem Afrikaner, sich entscheidend in Szene zu setzen.

Vedad Ibisevic: Note 5

Von der Brust ließ er den Ball meterweit abprallen, als sein Gegenspieler Haggui eine Flanke unterschätzte und Ibisevic plötzlich ganz frei stand. Bezeichnend für die einmal mehr glücklose Vorstellung des Bosniers.