VfB Stuttgart bei Bayer Leverkusen Torspektakel am Rhein – VfB geht mit 5:2 gegen Werkself unter

Der VfB Stuttgart muss sich gegen Bayer Leverkusen mit einer deutlichen 5:2-Niederlage geschlagen geben. Foto: dpa/Thilo Schmuelgen 13 Bilder
Der VfB Stuttgart muss sich gegen Bayer Leverkusen mit einer deutlichen 5:2-Niederlage geschlagen geben. Foto: dpa/Thilo Schmuelgen

Trotz eines Doppelpacks von Kalajdzic muss sich der VfB Stuttgart gegen Bayer Leverkusen geschlagen geben. Das lag auch an einer schlecht sortierten VfB-Defensive.

Stuttgart - dsddsdsdsdfdfdAngeführt von Doppelpacker Kerem Demirbay hat der zuletzt kriselnde Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen ein Lebenszeichen im Kampf um die Champions-League-Ränge gesendet. Vier Tage nach dem peinlichen Pokal-Aus bei Regionalligist Rot-Weiss Essen im Achtelfinale präsentierte sich die Mannschaft von Trainer Peter Bosz beim verdienten 5:2 (2:0) gegen den enttäuschenden Aufsteiger VfB Stuttgart am Samstag stark verbessert.

Durch den erst zweiten Ligasieg der Leverkusener im neuen Jahr und dem ersten in der Rückrunde, den Demirbay mit seinen Saisontreffern zwei und drei (18./31.) einleitete, verbesserte sich Leverkusen mindestens für eine Nacht auf Platz vier.

Sasa Kalajdzic ebenfalls doppelt

Stuttgart, für das der eingewechselte Sasa Kalajdzic ebenfalls doppelt traf (50./77.), bleibt nach der dritten Auswärtsniederlage in Folge Zehnter. Leon Bailey (56.), Jungstar Florian Wirtz (68.) und der englische Neuzugang Demarai Gray (84.), der in der 74. Minute eingewechselt wurde, erhöhten für die Werkself.

Leverkusen startete mit viel Wut im Bauch und wurde direkt gefährlich. Baileys Abnahme aus kurzer Distanz lenkte VfB-Keeper Gregor Kobel mit den Fingerspitzen an die Latte (2.). Gegen tiefstehende Stuttgarter probierte es die Werkself immer wieder über den glänzenden Moussa Diaby auf der Außenbahn, der für viel Schwung sorgte. Nachdem Demirbay über das Tor schoss (11.), wurde es zum ersten Mal auf der Gegenseite gefährlich, als Mateo Klimowicz freistehend vorbeischoss (14.).

Leverkusen war tonangebend und ging verdient durch Demirbay in Führung, der nach einer Parade von Kobel gegen Diaby mit einem eingesprungenen Außenristschuss einnetzte. Stuttgart lauerte auf Konter. Torjäger Silas Wamangituka tankte sich durch und traf das Außennetz (24.).

VfB-Defensive schlecht sortiert

Leverkusen drückte auf das 2:0 und fand immer wieder Lücken in der schlecht sortierten VfB-Defensive. Neuzugang Timothy Fosu-Mensah (29.) traf das Außennetz, dann schlug Demirbay zum zweiten Mal zu und tunnelte Kobel nachdem der lauffreudige Bailey direkt durchgesteckt hatte. Nach weiteren guten Chancen, unter anderem durch Patrik Schick und Bailey, konnte sich der VfB glücklich schätzen, nur mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die Halbzeit zu gehen.

Die nächste Bayer-Chance vergab Tah (49.) direkt nach der Pause, als er an den Außenpfosten köpfte, sodass Kalajdzic im Gegenzug mit einem Heber über Lukas Hradecky den Gästen aus dem Nichts wieder Leben einhauchte.

Dann wurde es etwas hektisch in der BayArena: Bailey erhöhte nach schöner Vorarbeit von Diaby. Stuttgart forderte Handelfmeter, nachdem Tah in der Situation zuvor an den Arm geschossen wurde. Schiedsrichter Sven Jablonski (Bremen) und der Kölner VAR sichteten aber nur noch einmal eine mögliche Abseitsposition vor dem Treffer.

Dann krönte Diaby seine herausragende Leistung durch seine dritte Vorlage beim Kopfballtor von Wirtz.




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