Der Stuttgarter Kapitän reagiert auf Instagram selbstironisch auf seinen Treffer ins eigene Tor. Auch andere VfB-Profis äußern sich in dem sozialen Netzwerk zum Sieg in Hessen.

Sport: David Scheu (dsc)

Am Ende konnte Waldemar Anton sein Missgeschick verschmerzen. Beim 2:1-Sieg des VfB Stuttgart bei Eintracht Frankfurt fiel das Eigentor des VfB-Kapitäns, das Mitte der ersten Hälfte auf äußerst unglückliche Weise zustande gekommen war, nicht weiter ins Gewicht: Anton hatte eine gegnerische Flanke bei einem Klärungsversuch ins eigene Tor verlängert – zum zwischenzeitlichen 1:1, über den verdutzten Torhüter Alexander Nübel hinweg. Durch die beiden Tore von Deniz Undav aber blieb es eine Randnotiz.

 

So nahm Anton die Angelegenheit nach Spielende auch mit Humor, als er sich am Samstagabend im sozialen Netzwerk Instagram selbstironisch an seine gut 35 000 Follower wandte: „Auch mal ein Kopfballtor machen.“ Zugleich sprach der 27-Jährige von einer „grandiosen Leistung“ – die ihm auch etliche User in den Kommentaren bescheinigten.

Zahlreiche Teamkollegen und auch Ex-Mitspieler haben den Beitrag geliked, unter anderem auch Sasa Kalajdzic (Wolverhampton Wanderers) und Borna Sosa (Ajax Amsterdam). Von Sosa übrigens stammte die Vorlage zu Antons bislang letztem Kopfballtreffer ins richtige Tor: Gut eineinhalb Jahre liegt das zurück, es war im März 2022 beim 3:2-Sieg über den FC Augsburg.

Auch andere VfB-Profis haben sich auf Instagram zum wichtigen Sieg in Hessen geäußert. Toptorjäger Serhou Guirassy sprach etwa von einem „schwierigen Auswärtsspiel“ und schrieb: „Was für ein Sieg. Danke an die Fans.“

Weiter geht es für den VfB in der Bundesliga am kommenden Samstag (18.30 Uhr/Liveticker) mit einem Heimspiel gegen Werder Bremen. Die Partie ist bereits ausverkauft.