VfB Stuttgart gegen Eintracht Frankfurt Als Walter Kelsch den Grundstein für einen Kantersieg legte

VfB-Stürmer Walter Kelsch (li.) erzielte im März 1982 für den VfB die Tore zum 2:1 und 3:1. Im Jahr 2017 wurde Kelsch in  Verfahren wegen Anlagenbetrugs und Beihilfe zum Drogenhandel zu einer Haftstrafe von drei Jahren verurteilt. Foto: Baumann 11 Bilder
VfB-Stürmer Walter Kelsch (li.) erzielte im März 1982 für den VfB die Tore zum 2:1 und 3:1. Im Jahr 2017 wurde Kelsch in Verfahren wegen Anlagenbetrugs und Beihilfe zum Drogenhandel zu einer Haftstrafe von drei Jahren verurteilt. Foto: Baumann

In unseren Legendenspielen des VfB erinnern wir an den höchsten Heimsieg über Eintracht Frankfurt. Im März 1982 trafen Walter Kelsch, Karl Allgöwer und Co. beim 5:2. Vorab sorgte ein Entschluss des Trainers Jürgen Sundermann für Erleichterung.

Sport: Heiko Hinrichsen (hh)

Stuttgart - Wenn am Samstag (15.30 Uhr, Liveticker) das Team von Eintracht Frankfurt in Stuttgart vorspielt, denn findet ein echter Bundesliga-Klassiker seine Fortsetzung. Stolze 94 Erstligapartien hat es zwischen dem VfB und der Eintracht bisher gegeben, wobei die Stuttgarter mit 42 Siegen bei 19 Unentschieden die Nase vorn haben.

Ein französischer Sturkopf auf Linksaußen

In unserer Serie „Legendenspiele des VfB“ blicken wir diesmal zurück auf den 13. März 1982, jenen Samstag, an dem die Stuttgarter mit dem 5:2-Erfolg ihren bis dato höchsten Heimsieg über die Hessen einfuhren. Auch damals war einiges los. So galt der Franzose Didier Six als einziger Ausländer im Team auf Linksaußen als eine gesunde Mischung aus Sturkopf und Genie. „Er hat einen Dickkopf. Aber einen, der denkt. Das ist die richtige Mischung“, sagte der ehemalige VfB-Trainer Albert Sing auf der Tribüne über Six.

Lesen Sie hier: Unser Newsblog zum VfB Stuttgart

Chefcoach bei den Weiß-Roten war in jenen Tagen Jürgen Sundermann. Unmittelbar vor dem Frankfurt-Spiel hatte der „Wundermann“ und Aufstiegstrainer von 1977, der in Stuttgart bereits seine zweite Amtszeit als Trainer verbrachte, seinen Rückzug nach Saisonende verkündet. Einige im Team, etwa den stets kritischen Karl Allgöwer, schien diese Aussicht zu beflügeln.

Auch im Team der Eintracht fanden sich an diesem Nachmittag illustre Namen: Neben dem Bundesliga-Rekordspieler Karl-Heinz „Charly“ Körbel (602 Spiele) liefen unter anderem der früh verstorbene Bruno Pezzey, der einstige 1860-Kulttrainer Werner Lorant oder der heutige Bundestrainer Joachim Löw für Frankfurt auf.

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Erinnerungen an den jungen Löw, an Lorant, Sundermann, den jungen Hansi Müller oder den Torschützen zum 5:2, Peter Reichert, der in der aktuellen Mannschaft als Teambetreuer fungiert, haben wir in unserer Fotostrecke zusammengestellt. Viel Spaß beim Durchklicken!




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