VfB Stuttgart Serey Dié vor Comeback gegen Eintracht Frankfurt

Von red/dpa 

Das erhoffte Comeback rückt näher. VfB-Defensivmann Geoffroy Serey Dié wird wohl am Samstag gegen Eintracht Frankfurt auf dem Platz stehen. Neuzugang Sunjic fehlt dagegen wohl im Kader.

Serey Dié steht wohl vor seinem Comeback im VfB-Team gegen Eintracht Frankfurt. Foto: Pressefoto Baumann 8 Bilder
Serey Dié steht wohl vor seinem Comeback im VfB-Team gegen Eintracht Frankfurt. Foto: Pressefoto Baumann

Stuttgart - Die emotionale Rückkehr von Armin Veh hat für VfB Stuttgarts Trainer Alexander Zorniger in der Vorbereitung auf das Kellerduell gegen Eintracht Frankfurt überhaupt keine Rolle gespielt. „Er hat eine ganze Menge hier bewegt“, räumte der 47 Jahre alte Nach-Nachfolger Vehs am Freitag ein. „Das spielt aber keine Rolle, ich habe auch innerhalb der Mannschaft nichts davon gemerkt.“

278 Tage nach seinem Rücktritt beim VfB kehrt Veh erstmals wieder als Trainer an den Neckar zurück. Die Hessen haben gerade einmal einen Punkt auf dem Konto - die Schwaben noch gar keinen. „Ein Dreier würde Ruhe reinbringen, er würde gut tun“, versicherte Zorniger vor dem Kräftemessen der Leichtgewichte am Samstag (15.30 Uhr/Sky). Die Punktzahl Null in der Tabelle ärgere ihn maßlos.

Der Respekt vor den Frankfurtern ist beim VfB nach zwei Niederlagen vorhanden. „Sie spielen einen sehr aggressiven Fußball, rücken mit sehr, sehr vielen Spielern in der Offensive nach“, analysierte Zorniger. Die seit zwölf Ligapartien auswärts sieglose Eintracht sei ein Gegner, „der dir richtig wehtun kann.“

Die Stuttgarter haben in ihren Reihen explizit einen Spieler, der das durchaus auch beherrscht: Mittelfeldspieler Geoffroy Serey Dié. Und der Ivorer steht nun vor seinem Comeback. „Er hat die Woche komplett trainiert und macht einen guten Eindruck, von Einheit zu Einheit ist es besser geworden“, sagte Zorniger vor der Abschlusseinheit. „Er tut uns in puncto Aggressivität gut.“

Neuzugang Sunjic wird wohl im Kader fehlen

Der Ivorer hat wegen eines Faserrisses im Hüftbereich noch kein Pflichtspiel in dieser Saison bestritten und würde nun im Kellerduell wieder in die Startelf rücken.

Der vom russischen Erstligisten Kuban Krasnodar frisch verpflichtete Innenverteidiger Toni Sunjic wird hingegen voraussichtlich im Kader fehlen. Der Gelb-Rot-gesperrte Florian Klein werde auf der rechten Abwehrseite durch Daniel Schwaab ersetzt, kündigte Zorniger an.

Den umworbenen Flügelflitzer Filip Kostic will der VfB-Trainer unter keinen Umständen abgeben. Der 22-jährige Serbe sei mit seinen Fähigkeiten in Sachen Tempo und Schussgewalt „so nicht zu ersetzen“, sagte Zorniger. „Er macht nicht den Eindruck, dass er mental angeschlagen ist.“

Mental angeschlagen ist auch Daniel Ginczek nach neun Toren in den vergangenen elf Bundesligapartien überhaupt nicht. Für die Länderspiele am 4. September in Frankfurt gegen Polen und drei Tage später in Glasgow gegen Schottland ist der Stürmer für Bundestrainer Joachim Löw aber noch keine Option. Für Zorniger ist das eine Frage der Zeit. „Er ist im Moment ein Topstürmer in der Bundesliga“, konstatierte er. „Es gibt nicht so viele Spieler mit seinen Fähigkeiten.“

Mit Wohlwollen registrierte Zorniger in dieser Woche die Reaktionen einiger kritisierter Ersatzspieler im Training. So sei etwa Timo Werner „sehr, sehr auffällig“ gewesen, ähnlich verhalte es sich mit Schwaab. Auch Carlos Gruezo habe viel getan. „Ich denke, der eine oder andere hat es begriffen“, konstatierte Zorniger.

Auf die Ruhe nach dem Ende der Transferperiode am kommenden Montag freut er sich schon richtig. „Ich hoffe, dass alle Berater danach vier Wochen in den Urlaub gehen“, betonte Zorniger schmunzelnd, „gerne auch vier Monate.“

 

 




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