Der VfB Stuttgart will den Abwehrspieler vom FC St. Pauli immer noch verpflichten. Und der Fußball-Zweitligist hat für den Fall eines Wechsels bereits einen Nachfolger für Jakov Medic an der Angel.

Der VfB Stuttgart wartet im Poker um Jakov Medic erst einmal ab. Denn der Abwehrspieler selbst ist nach Informationen unserer Redaktion bei Andreas Bornemann, dem Manager des FC St. Pauli vorstellig geworden, um über eine Freigabe zu sprechen. Allerdings erhielt der Innenverteidiger bislang kein grünes Licht für einen Transfer. Allerdings scheinen sich die Hanseaten mehr und mehr mit der Option zu befassen, dass Medic von der zweiten Liga in die Fußball-Bundesliga wechselt.

Mit dem VfB ist sich der 23-Jährige im Grunde einig. Was die Ablösesumme anbelangt, liegen die beiden Clubs in ihren Vorstellungen aber weit auseinander: drei Millionen Euro in Stuttgart, eher fünf in Hamburg. Dennoch haben die Kiezkicker bereits einen Medic-Nachfolger an der Angel. Der mazedonische Nationalspieler Visar Musliu vom FC Ingolstadt soll für den Fall kommen, dass Medic geht. Der Kroate wiederum liebäugelt noch mit einer WM-Nominierung – und dafür glaubt er beim VfB bessere Karten zu haben als am Millerntor.