VfB Stuttgart Warum der VfB die Mitgliedsbeiträge erhöhen will

Bei der Mitgliederversammlung sollen die Fans selbst über eine Beitragserhöhung abstimmen dürfen. Foto: Baumann
Bei der Mitgliederversammlung sollen die Fans selbst über eine Beitragserhöhung abstimmen dürfen. Foto: Baumann

Präsident Claus Vogt plant eine Erhöhung der Beiträge für VfB-Mitglieder. Er will sie selbst darüber abstimmen lassen.

Sport: Gregor Preiß (gp)
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Stuttgart - Der VfB Stuttgart plant, die Beiträge seiner Mitglieder ab dem kommenden Jahr zu erhöhen. Das geht aus einem Antrag hervor, den Präsident Claus Vogt und Präsidiumsmitglied Rainer Adrion auf die Tagesordnung zur Mitgliederversammlung am 18. Juli gesetzt haben und über den die Mitglieder abstimmen können. Demnach ist eine Erhöhung für erwachsene Mitglieder um zwölf Euro im Jahr auf 60 Euro geplant. Betroffen sind nur die passiven Mitglieder, die das Gros der insgesamt 72 000 Mitglieder großen VfB-Familie bilden.

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Begründet wird der Anstieg mit dem Inflationsausgleich. Die letzte Beitragserhöhung stammt aus dem Jahr 2006. Zur Begründung fügt das bestehende Präsidium hinzu, die Ausstattung und Infrastruktur des e.V. ausbauen zu wollen. Auch neu gegründete Abteilungen wie der Mädchen- und Frauenfußball sollen möglichst breit gefördert werden können. Für die Beschlussfassung genügt die einfache Mehrheit.

Anders als Vogt sieht sein Herausforderer im Kampf ums Präsidentenamt, Pierre-Enric Steiger, die Erhöhung von Mitgliedsbeiträgen nur als „letztes Mittel der Wahl“. Steiger möchte stattdessen noch mehr Menschen für den VfB gewinnen und die Mitgliederzahl auf 100 000 steigern.




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