Viel Fracht am Flughafen Luftbrücke nach Stuttgart für Schnelltest-Sets

So reisten viele Corona-Schnelltests nach Stuttgart. Foto: Flughafen Stuttgart GmbH/Peter Menner 5 Bilder
So reisten viele Corona-Schnelltests nach Stuttgart. Foto: Flughafen Stuttgart GmbH/Peter Menner

Die Corona-Schnelltests scheinen Mangelware zu sein. Jedenfalls werden sie von Kunden in den Supermärkten und Drogeriemärkten immer wieder schmerzlich vermisst. Am Flughafen angekommen sind aber viele Packungen.

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Stuttgart - Corona-Schnelltests sind heiß begehrt – und der Bedarf könnte vielleicht noch steigen. Doch in zahlreichen Supermärkten und Drogeriemärkten gebe es nur ein dünnes Angebot oder zeitweise gar keines, wird immer wieder geklagt. Dabei sind beispielsweise Mitte November mit einer Serie von Flügen in Passagiermaschinen jeweils viele Kartons mit Corona-Schnelltests nach Stuttgart eingeflogen worden, wie neue Bilder zeigen, die von der Flughafengesellschaft veröffentlicht wurden. In den Passagierflugzeugen waren dafür die Sitzreihen ausgebaut. Wo normalerweise Fluggäste Platz nehmen, waren Kartons festgezurrt.

Es gibt viel Premium- und Sonderfracht

Diese Transporte sind ein Beispiel dafür, warum am Flughafen Stuttgart in diesem Jahr von Januar bis Oktober 35 919 Tonnen Fracht umgeschlagen wurden – und sich auf das volle Jahr hochgerechnet ein Plus von rund 70 Prozent zum Vorkrisenniveau abzeichnet. Im Vergleichszeitraum Januar bis Oktober 2019 waren 21 235 Tonnen verzeichnet worden.

Bei der Luftfracht im Jahr 2021 handelt es sich vor allem um so genannte Premium- oder Sonderfracht, in der Regel aus der Automobil- oder Maschinenbaubranche. Das starke Geschäft sei auch ein Stück weit mit Engpässen bei Schiffstransporten und Liegezeiten der Frachtschiffe vor den Häfen zu erklären, sagte ein Sprecher der Stuttgarter Flughafengesellschaft.

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Während die Frachtflüge boomen, tut sich der Passagierflugverkehr im Zeichen der Pandemie und der Einschränkungen noch schwer. Immerhin schnitten in letzter Zeit manche Angebotssegmente und Strecken sehr gut ab – zumindest bis zu neuen Hiobsbotschaften am Freitag. Dass eine neue afrikanische Coronavirus-Variante entdeckt wurde, könnte erneut negative Auswirkungen für den Luftverkehr haben.




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