Vögel füttern Vogelfutter selber machen: Grundrezept + 3 Variationen

Besonders zur kalten Jahreszeit finden immer weniger Vögel Futter in der Natur, weshalb Sie sich im Winter besonders auf die von Ihnen gemachten Leckereien freuen. Foto: iMarzi / Shutterstock.com
Besonders zur kalten Jahreszeit finden immer weniger Vögel Futter in der Natur, weshalb Sie sich im Winter besonders auf die von Ihnen gemachten Leckereien freuen. Foto: iMarzi / Shutterstock.com

Besonders zur kalten Jahreszeit finden immer weniger Vögel Futter in der Natur, weshalb Sie sich im Winter besonders auf die von Ihnen gemachten Leckereien freuen.

WhatsApp E-Mail LinkedIn Flipboard Pocket Drucken

Dinge selber zur machen ist nicht nur billiger, sondern oft auch gesünder. Das gilt auch für die folgenden Vogelfutter-Rezepte, die wir für Sie zusammengestellt haben. Diese selbst gemachte Alternative besteht im Gegensatz zum Vogelfutter aus dem Handel vollständig aus natürlichen Zutaten und enthält somit zum Beispiel keine Spuren von Ambrosia-Samen, welche bei vielen Menschen starke Allergien auslösen können.

Lesen Sie auch: Was man im Winter für Vögel tun kann

Das Grundrezept - Zutaten:

  • 300 Gramm Kokosfett oder Rindertalg
  • 300 Gramm Körner- oder Weichfuttermischung
  • 2 EL Speiseöl

Um die perfekte Vogelfutter-Basis für Ihre gefiederten Nachbarn herzustellen, schmelzen Sie zuerst das Fett in einem Topf. Es sollte dabei nicht kochen. Anschließend rühren Sie 2 EL Speiseöl unter und geben ca. 300 Gramm Futtermischung in das Fett dazu.

Die Mischung für Körnerfresser, wie zum Beispiel den Sperling, lässt sich aus Sonnenblumenkernen, Hanfsaat und verschiedenen gehackten Nüssen herstellen. Andere Vögel wie die Amsel oder auch das Rotkehlchen bevorzugen Weichfutter. Dafür können Sie feine Haferflocken, getrocknete Mehlwürmer und trockenes oder frisches Obst zusammenmischen.

Wer isst gerne was?

Das richtige Futter für die verschiedenen Geschmäcker:

  • Allesfresser: Meisen, Spechte und Kleiber
  • Weichfutterfresser: Rotkehlchen, Heckenbraunelle, Zaunkönig, Amsel und Star
  • Körnerfresser: Finken, Sperlinge und Ammern

Es gibt viele kreative Varianten, wie Sie die Vogelfuttermischung an Bäumen anbringen können. Sie können die abgekühlte Futtermasse entweder zu einem klassischen Meisenknödel rollen und mit einer Schnur am Ast befestigen oder Sie füllen die Mischung in eine Tasse und hängen diese ganz unkompliziert mit dem Henkel am Baum auf.

Futterzapfen

Für die Futterzapfen brauchen Sie einige Tannenzapfen, die Sie mit der Futtermasse umhüllen können. Achten Sie darauf, dass Sie die Masse überall in den Rillen verteilen, damit die Vögel auch länger daran zu knabbern haben. Die Futterzapfen eignen sich besonders für die Verteilung der Weichfuttermischung, da sich diese leichter zwischen den Hohlräumen auftragen lässt.

Gefüllte Kokosnuss

Falls Sie zufällig noch Kokosnussschalen im Haushalt haben, können Sie diese als Behälter für das selbst gemachte Vogelfutter nutzen. Bohren Sie für die Schnur zunächst ein Loch in der Mitte. Dann füllen Sie die Masse in die Schale und lassen es anschließend hart werden, um die gefüllte Kokosnuss anschließend kopfüber aufhängen zu können.

Vogelplätzchen

Nicht nur wir erfreuen uns über Plätzchen im Winter, auch Vögel können ihre Finger nicht davonlassen. Für die vogelgerechten Plätzchen verteilen Sie verschiedene Ausstechformen auf ein Backblech mit Alufolie und füllen Sie diese mit der noch flüssigen Vogelfuttermischung. Nun legen Sie dazu noch ein Band zum Aufhängen in die noch flüssige Masse. Nachdem alles gehärtet ist, können Sie die Plätzchen im Garten aufhängen.

Lesen Sie auch: Drei Tipps zum Vögel füttern

Unsere Empfehlung für Sie