Vorwürfe gegen Stuttgarterin Saskia Esken Hat die neue SPD-Vorsitzende Mitarbeiter ausspioniert?

Von red/AFP 

Laut einem Bericht des ARD-Magazins „Kontraste“ gibt es schwerwiegende Vorwürfe gegen die neue SPD-Vorsitzende Saskia Esken. Die Stuttgarterin soll in eine Kündigungsaffäre verwickelt sein.

Saskia Esken wurde erst vor Kurzem SPD-Vorsitzende. Foto: dpa/Wolfgang Kumm
Saskia Esken wurde erst vor Kurzem SPD-Vorsitzende. Foto: dpa/Wolfgang Kumm

Berlin - Gegen die SPD-Vorsitzende Saskia Esken gibt es laut einem Bericht des ARD-Magazins „Kontraste“ vom Donnerstagabend Vorwürfe in Zusammenarbeit mit der Kündigung einer Mitarbeiterin im Jahr 2012. Demnach bestehen am damaligen Vorgehen von Esken rechtliche Zweifel. Ihr werde auch die Durchsuchung des E-Mail-Accounts der betroffenen Mitarbeiterin der Geschäftsstelle des Landeselternbeirats Baden-Württemberg vorgehalten.

Der Vorgang spielte sich den ARD-Angaben zufolge nach der Wahl Eskens zur stellvertretenden Vorsitzenden des Landeselternbeirats im Januar 2012 ab. Die Kündigung der Mitarbeiterin sei im Mai desselben Jahres erfolgt und mit dem Vorwurf der „Illoyalität“ begründet worden. „Kontraste“ beruft sich auf eigene Recherchen. Die SPD wollte sich laut ARD dazu nicht äußern.