Wahl zum Jugendgemeinderat Wer tritt ein für die Jugend in Renningen?

Von kle 

Die Stadt sucht Kandidaten, die sich für das neue Gremium aufstellen lassen wollen.

Der Jugendgemeinderat organisiert auch regelmäßig Partys für die Jugend in Renningen. Foto: Pixabay
Der Jugendgemeinderat organisiert auch regelmäßig Partys für die Jugend in Renningen. Foto: Pixabay

Renningen - Der Jugendgemeinderat in Renningen kann auf viele Erfolge zurückschauen: Politische Podiumsdiskussionen, die Neugestaltung des Jugendhauses, eine Aktion für bedürftige Menschen, Beach-Partys im Freibad und vieles mehr. Alle zwei Jahre wird das Gremium neu gewählt – das nächste Mal wieder ­Ende März. Dafür sucht die Stadt nach Kandidaten, die bereit sind, sich für die Jugendlichen in Renningen einzusetzen.

Wahlberechtigt sind alle Jungen und Mädchen mit Hauptwohnsitz in Renningen: Wenn sie eine Renninger Schule besuchen, gilt das Wahlrecht ab der siebten Klasse bis zum Schulende. Wer keine Schule am Ort besucht, muss zwischen 13 und 17 Jahre alt sein. Jeder, der wahl­berechtigt ist, kann auch kandidieren.

18 Vertreter gesucht

Gesucht sind insgesamt 18 Jugendgemeinderäte: zwei Vertreter der Friedrich-Schiller-Schule, fünf von der Realschule, sieben vom Gymnasium und ein Vertreter für die Jugendlichen, die zwar in Renningen wohnen, hier aber keine Schule besuchen. Die drei übrigen Sitze werden unabhängig von der Schule nach dem Mehrheitsprinzip an die Kandidaten mit den nächsthöheren Stimmenzahlen vergeben.

Die Bewerbungsfrist endet am Montag, 9. März. Einfach bei den Sekretariaten der   Renninger Schulen oder in den Rat­häusern in Renningen oder Malmsheim melden. Gewählt wird nicht wie bei der Bundestagswahl an einem einzigen Tag in einem Wahllokal, sondern die wahlberechtigten Jugendlichen können online vom 24. März bis zum 2. April abstimmen.

Partys und Podiumsdiskussionen

Die Aufgaben des Gremiums lassen sich einfach zusammenfassen: Es soll sich für die Belange der Jungen und Mädchen in Renningen und Malmsheim einsetzen. Das kann auf vielerlei Arten passieren. Zum Beispiel organisieren die Jungpolitiker regelmäßig Feiern und Partys für die Jugendlichen in Renningen. Gleichzeitig stehen sie auch für politische Bildung. Zur Bundestagswahl und zur Kommunalwahl organisierte das Gremium eine Podiumsdiskussion mit den Kandidaten der Par­teien. Auch bekommen die Gremiums­mitglieder selbst die Chance, viel Neues zu erleben. So sind sie seit einiger Zeit im regen Austausch mit den Jugendgremien in den Partnerstädten Mennecy und ­Occhiobello, in denen sie auch schon zu     Besuch waren. Für seine Projekte ­bekommt der Jugendgemeinderat vom ­städtischen Gemeinderat jedes Jahr ein festes Budget zugeteilt, über das die Mitglieder frei verfügen dürfen.




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