Wahlkampf in Amerika Trump trampelt durchs Web

Von loj 

Donald Trump hat wieder zugeschlagen – oder vielmehr in diesem Fall ein Weißkopfseeadler. Ein lebendes Exemplar des amerikanischen Wappentiers hatte keine Lust auf ein Fotoshooting mit Trump.

Donald Trump ringt mit einem widerspenstigen Adler. Foto: Screenshot Red
Donald Trump ringt mit einem widerspenstigen Adler. Foto: Screenshot Red

Stuttgart/New York - Seit Monaten irrlichtert der Unternehmer Donald Trump als einer der potenziellen Präsidentschaftskandidaten der Republikaner durch den Vorwahlkampf. Und allmählich muss sich das Netz fragen, worüber es eigentlich lachen soll, wenn der ganze Spuk einmal vorüber ist.

Die jüngste Peinlichkeit ist allerdings derart symbolisch überladen, dass jede Redaktion die Geschichte als Drehbuch wohl abgelehnt hätte – zu platt ist die Pointe. Trump hatte sich nämlich bei einem Fotoshooting für das Nachrichtenmagazin Time mit einem Weißkopfseeadler – dem amerikanischen Wappentier – ablichten lassen wollen. Das funktionierte allerdings mehr schlecht als recht. Denn der charakterstarke Vogel zeigte so gar keine Motivation, als attraktive Staffage zu fungieren. Und dass das Tier laut Time Magazine auch noch „Uncle Sam“ heißt, setzt dem ganzen noch die Krone auf. 

Es ist nicht der erste Flop, den Donald Trump in den vergangenen Monaten produziert hat. Erst jüngst hat er ein Einreiseverbot für Muslime in die Vereinigten Staaten von Amerika gefordert und damit andere Republikaner, darunter Jeb Bush, seinen Konkurrenten um die Kandidatur für das Präsidentenamt, endlich dazu gebracht, sich von Trumps Äußerungen und Forderungen zu distanzieren. Auch darüber, dass das Time Magazine die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Person des Jahres kürte, äußerte sich Trump eher despektierlich: Man habe die Frau gewählt, die Deutschland ruiniere.

Das Netz freut sich derweil am hohen Unterhaltungswert und lässt keine Gelegentheit aus, sich über den schillernden Tycoon mit der extravaganten Föhnfrisur lustig zu machen. Auf Facebook werden die kleinen Gemeinheiten unter anderem auf der Seite „Donald Trump Memes“ versammelt:

 

Auch auf Twitter muss sich Donald Trump immer wieder Gehässigkeiten gefallen lassen:

 

 




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