Warnstreiks von Journalisten Zeitungsredakteure im Südwesten legen Arbeit nieder

Von SIR/dpa 

Der BDZV will für Redakteure von Tageszeitungen unter anderem Kürzungen bei Weihnachtsgeld und Urlaubstagen durchsetzen - die Gewerkschaft Verdi verlangt 5,5 Prozent mehr Lohn, der DJV sechs Prozent mehr. Es kommt am Donnerstag und Freitag zu Warnstreiks, etwa in Stuttgart und Ludwigsburg.

Im Tarifkonflikt der Zeitungsredakteure wollen am Donnerstag und Freitag erneut Hunderte Journalisten aus dem Südwesten die Arbeit niederlegen. Foto: dpa/Symbolfoto
Im Tarifkonflikt der Zeitungsredakteure wollen am Donnerstag und Freitag erneut Hunderte Journalisten aus dem Südwesten die Arbeit niederlegen. Foto: dpa/Symbolfoto

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger will für Redakteure von Tageszeitungen unter anderem Kürzungen bei Weihnachtsgeld und Urlaubstagen durchsetzen - die Gewerkschaft Verdi verlangt 5,5 Prozent mehr Lohn, der Deutsche Journalisten-Verband sechs Prozent mehr. Es kommt am Donnerstag und Freitag zu Warnstreiks,
etwa in Stuttgart und Ludwigsburg.

Stuttgart - Im Tarifkonflikt der Zeitungsredakteure wollen erneut Hunderte Journalisten aus dem Südwesten die Arbeit niederlegen. Wie Verdi am Dienstag in Stuttgart mitteilte, hat die Gewerkschaft für Donnerstag und Freitag zu Warnstreiks aufgerufen. Zum Auftakt in Tübingen mit einer zentralen Streikkundgebung werden demnach rund 300 Journalisten erwartet. Am Freitag sollen weitere Aktionen etwa in Mannheim, Ulm, Freiburg, Ludwigsburg und Stuttgart folgen.

Hintergrund ist ein Spitzengespräch am Freitag in Berlin mit dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und Vertretern der Journalisten-Organisationen. Nach BDZV-Angaben soll das Treffen als Vorbereitung für die achte Verhandlungsrunde am 8. März in Hamburg dienen.

Der BDZV will für Redakteure von Tageszeitungen unter anderem Kürzungen bei Weihnachtsgeld und Urlaubstagen durchsetzen. Dagegen wehren sich die Journalisten. Die Gewerkschaft Verdi verlangt 5,5 Prozent mehr Lohn, der Deutsche Journalisten-Verband fordert 6 Prozent mehr.

 

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