Warnstufe in Baden-Württemberg Brauchen Studenten einen PCR-Test?

Brauchen Studenten einen PCR-Test? Foto: Kzenon / shutterstock.com
Brauchen Studenten einen PCR-Test? Foto: Kzenon / shutterstock.com

Sollte die Warnstufe in Baden-Württemberg ausgerufen werden, gibt es in vielen Bereichen eine PCR-Test-Pflicht in Innenräumen. Doch wie sieht es im Studium aus?

Digital Unit: Lukas Böhl (lbö)
WhatsApp E-Mail LinkedIn Flipboard Pocket Drucken

Noch in dieser Woche könnte Baden-Württemberg die Warnstufe erreichen, wenn die Belegung der Intensivbetten mit Corona-Patienten weiter ansteigt. Für Ungeimpfte bedeutet die Warnstufe die Pflicht zur Vorlage eines negativen PCR-Tests in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens.

Während in der Basisstufe zum Beispiel ein Schnelltest für den Restaurantbesuch gereicht hat, wird dann ein PCR-Test fällig. Und die sind mit Preisen von 50 € aufwärts alles andere als günstig. Vor allen Dingen, wenn man sich noch im Studium befindet. Aber brauchen Studenten in der Warnstufe ebenfalls einen PCR-Test, um an Vorlesungen teilnehmen zu können? Wir haben beim Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg nachgefragt.

Welchen Test brauchen Studenten in der Warnstufe?

Auf Anfrage hat ein Pressesprecher des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg unserer Zeitung mitgeteilt, dass Studenten in der Warnstufe keinen PCR-Test benötigen. Es reicht auch weiterhin ein Schnelltest, um an Präsenzveranstaltungen teilnehmen oder in der Bibliothek lernen zu können. Die Corona-Verordnung für den Studienbetrieb beinhaltet nämlich kein Stufensystem, wie es die allgemeine Corona-Verordnung des Landes besitzt. Somit würde auch in der dritten Stufe, der Alarmstufe, kein PCR-Test nötig sein, um an Vorlesungen teilnehmen zu können.

Allerdings teilte der Sprecher uns auch mit, dass die getroffenen Maßnahmen einer regelmäßigen Überprüfung unterzogen werden, um abschätzen zu können, ob weitergehende Regelungen in Einklang mit den Stufen eingeführt werden müssen. Hierbei orientiere man sich an den Erfahrungen aus dem Präsenzstudienbetrieb, den Impfquoten an den Hochschulen und in der Gesamtbevölkerung sowie dem allgemeinen Infektionsgeschehen.

Unsere Empfehlung für Sie