Weil der Stadt Mama knabbert die Nabelschnur selbst ab

Zirkus-Direktor Ricardo Frank ist stolz auf die sieben kleinen Merklinger Schweinchen. Foto: factum/Bach
Zirkus-Direktor Ricardo Frank ist stolz auf die sieben kleinen Merklinger Schweinchen. Foto: factum/Bach

Sieben kleine Schweinchen sind im Zirkus Frankordi geboren – natürlich echte, kleine Merklinger. Doch wie sollen sie heißen?

Weil der Stadt - Sechs lange und mühsame Stunden hat es am vergangenen Sonntag gedauert, aber dann war es endlich soweit: Sieben kleine rosa-schwarze Babyschweinchen sind geboren und auf dem Schoß von Ricardo Frank herumgekrabbelt. „Für Wilma, die Schweinemama, war das schon mühsam“, erzählt er. „Sie hat dann jedes ihrer Babys abgeleckt und die Nabelschnur abgeknabbert.“

Die sieben kleinen Babyschweinchen sind damit der neueste Zuwachs beim Zirkus Frankordi, der derzeit in Merklingen auf der Wiese zwischen dem Bauhof und dem Alten Friedhof gastiert. Und die Schweinedressur ist damit vor dem Aussterben gesichert. „Wir haben schließlich die einzige Schweinedressur in einem Zirkus“, erklärt Direktor und Besitzer Ricardo Frank. In der Vorstellung springen sie über Hürden, laufen durch Tunnel und machen andere Überraschungen – alles eben, was Ricardo Frank ihnen persönlich beigebracht hat.

Fred und Wilma sind im Mutterschutz

„Nur Fred und Wilma, die beiden glücklichen Schweine-Eltern, haben derzeit Mutterschutz“, sagt er. Aber das macht nichts, auf dem Gelände stehen Pferde, Ziegen und Schafe bereit, neben ihnen warten auch Enten, Gänse, Hühner und Hasen auf zahlreiche Zirkus-Gäste. „Wildtiere haben wir keine“, erklärt Zirkusdirektor Ricardo Frank. „Das ist nicht mehr zeitgemäß.“ Seit 1812 betreibt seine Familie dieses Geschäft, er selbst gehört damit zur achten Generation. Und die neunte steht auch schon bereit: Jason (5) ist der Zirkus-Clown. „Auf ihn bin ich richtig stolz“, sagt Ricardo Frank. „Clown ist im Zirkus schließlich die schwierigste Nummer.“

Wie sollen sie heißen?

Eine ganze Zuschauer-Schar zum Lachen zu bringen – das muss man erst mal schaffen. Ob das gelingt, das können die Merklinger noch in dieser und der nächsten Woche überprüfen. Solange gastiert das Frankordi noch in hier. Aber nicht nur etwas zu schauen gibt es. „Ich brauch’ auch noch Namen für die Schweine“, sagt Ricardo Frank. „Deshalb freu’ ich mich über Vorschläge.“

Babyschweinchen
Wie sollen sie heißen? Für die besten Ideen gibt es Freikarten. Wir sammeln die Vorschläge: redaktion@leonberger-kreiszeitung.zgs.de , Stichwort „Baby-Schweine“
Vorstellungen
Am Freitag, 9. September, und Samstag um 15 Uhr und am Sonntag um 11 Uhr. Auch nächste Woche gastiert der Zirkus noch in Merklingen: Am Donnerstag, Freitag und Samstag, jeweils um 15 Uhr und am Sonntag um 11 Uhr.



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