Wellness in Böblingen Therme öffnet wieder ihre Pforten

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Am Montag, 31. Juli, sind die Gäste wieder in dem Mineralbad willkommen – nach einer Schließzeit von vier Monaten. Rund 13,5 Millionen wurden in die Therme investiert. Vor allem der Saunabereich ist jetzt größer. Die Macher wollen aber nicht noch mehr Besucher anziehen, sondern ihre Stammgäste zufriedenstellen.

Ziemlich gemütlich: der erweiterte Saunagarten mit einem Kamin im neuen Gastronomiebereich. Foto: factum/Granville 19 Bilder
Ziemlich gemütlich: der erweiterte Saunagarten mit einem Kamin im neuen Gastronomiebereich. Foto: factum/Granville

Böblingen - Die Pendelliege hat es dem Oberbürgermeister angetan: „Da hat man gar keine Lust mehr zum Aufstehen“, sagte Wolfgang Lützner beim Rundgang durch die Böblinger Mineraltherme am Donnerstag. Überhaupt ist er sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Bauarbeiten. Rund 13,5 Millionen Euro sind in den vergangenen vier Monaten in das Bad und den großen Saunagarten gesteckt worden. „Wir bieten ein kleines Juwel“, lautet das Urteil des Stadtoberhaupts. Alles lief zudem ziemlich nach Plan, denn die Anlage ist von Montag, 31. Juli, an wieder geöffnet. Die auffälligesten Veränderungen: Den Besuchern steht vor allem mehr Platz beim Saunieren zur Verfügung, außerdem wurde die Garderobe komplett erneuert.

Bis Sonntag wird gearbeitet

Drei Tage vor der Eröffnung sind die Handwerker noch voll in dem Gebäude zugange. Parallel dazu wurde mit dem Großputz begonnen. Bis Sonntag richten die Therme-Mitarbeiter das Bad wieder ein. „Es wird schön“, ist Rolf Dettinger überzeugt. Ansteigende Besucherzahlen und eine längere Verweildauer sowie die übliche Abnutzung haben die Sanierung notwendig, der Bau der Thermalbadkreuzung und die damit einhergehende Verkleinerung der Stuttgarter Straße die Erweiterung möglich gemacht, erklärte der Therme-Geschäftsführer. „Bestandsanpassung zur Erfolgssicherung“ lautete der Arbeitstitel des Projekts. „Aber es ist schon deutlich mehr geworden“, sagt er: „Die Wirkung auf die Kunden wird super sein.“

Während die Investitionen in die Technik für die Besucher nicht ersichtlich sind, werden sie den ersten Unterschied spätestens in der Garderobe registrieren: Statt einfacher weißer Fliesen prägen nun Erd- und Sandtöne das Ambiente. Die Farben aus dem Garten spiegeln sich in den neu gestalteten Innenbereichen wider. In der Badehalle wurde ein Meerklimaraum eingerichtet und im Leseraum stehen neue Wärmeliegen. Auch die Kräuter-, die Softsauna und das römische Dampfbad sind mit frischen Holz eingerichtet worden.

Der Garten ist um 1400 Quadratmeter gewachsen

Durch den Anbau im Saunagarten kamen 550 Quadratmeter für die Gäste hinzu. Die Zahl der Liegestühle ist dadurch auf 85 mehr als verdoppelt werden. Es gibt auch mehr Sitzgelegenheiten und einen größeren Gastrobereich. „Es besteht aber kein Konsumzwang“; versichert Rolf Dettinger. Das beliebte Kaminzimmer befindet sich nun eine Etage höher, wo sich die Besucher darüber hinaus auf Infrarotliegen und auf der vom Oberbürgermeister so geschätzten Pendelliege entspannen können.

Der Garten ist 1400 Quadratmeter größer geworden. „Wir wollten überall kleine Ruheinseln schaffen, die nicht zu überfrachtet sind“, erklärt Rolf Dettinger das Konzept mit verschiedenen Sitzelementen von der Restaurantterrasse bis hin zum ruhigen Plätzchen im hinteren Teil des Gartens. Der Lieblingsplatz des Geschäftsführers ist das deutlich erweiterte Dünendeck. In der Blütensauna sind die Innenmöblierung und die Duschen erneuert worden, bei der Meerklimasauna gibt es mit dem Steinbad nun ein ganz neues Angebot.

„Wir wollen nicht noch einmal 100 000 Kunden zusätzlich, sondern unseren Gästestamm weiterhin auf hohem Niveau zufrieden stellen“, erläutert Wolfgang Lützner die Investition. Für Böblingen sei die Mineraltherme eine wichtige Bereicherung – aus gesundheitlichen Gründen, findet er: Sie sei das Gegenmittel gegen Stress im Beruf, um körperlich und mental zu entspannen. „Wir reagieren damit auf die heutigen Anforderungen in der Arbeitswelt.“




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